Deutschland

Leserbrief: Windkraftanlagen

Liebe Leser, die DWN-Redaktion erhält regelmäßig Zuschriften von Ihnen – dafür bedanken wir uns herzlich. In Zukunft werden wir besonders interessante Briefe – mit Einverständnis des Absenders – auf unserer Seite publizieren. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aus Platzgründen nicht alle Einsendungen veröffentlichen können.
01.02.2020 16:14
Lesezeit: 1 min
Leserbrief: Windkraftanlagen
Eine von Windrädern dominierte Dorf-Ansicht. (Foto: Niebach)

Zuschrift von Ronny Niebach zum Artikel: "Kalte Enteignung": Wie Anwohner unter Windkraft-Parks leiden

Ein Drama! Ich bin selbst ein Betroffener – die Uckermark gehört zu den am meisten durch Windkraft belasteten Gebieten Deutschlands. Die Folge: Wertlose, unverkäufliche Immobilien. Flora und Fauna schon unwiederbringlich zerstört. Menschen erkranken: Extreme Schlafstörungen, Tinnitus. Einst wurde die Region „Toscana des Nordens“ genannt, heute ist sie einfach nur noch ein völlig beliebiger industrialisierter ländlicher Raum. Und es wird weiter verdichtet – die neue Windkraft-Generation ist 250 Meter hoch und verfügt über einen 180-Meter-Rotor. Allein rund um Prenzlau werden weitere acht Windparks in Kürze in Betrieb gehen. Was soll der Bürger dagegen machen – er ist chancenlos. Er ist vollständig eingekreist, rotglühende Hügel pulsieren im Rhythmus, ein ständiges Brummen – körperlich spürbar – erfüllt die Luft. Keinen Hund dürfte man so halten, und obwohl das Problem bekannt ist, wird nicht gehandelt, also muss man Vorsatz unterstellen. Es handelt sich um ein Verbrechen an Mensch und Natur, zumal sich weitere 90.000 Windkraftanlagen über ganz Deutschland verteilt in Planung befinden. Riesige Flächen werden versiegelt, Wirbelschleppen trocknen fruchtbare Ackerböden aus, Bodenerosion ist die Folge.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie KI und digitale Steuerberatung: Der Gamechanger für den deutschen Mittelstand

Die Digitalisierung verändert die deutsche Wirtschaft in rasantem Tempo. Während große Unternehmen bereits seit Jahren auf...

DWN
Politik
Politik Asylleistungen in Deutschland: EuGH sieht menschenwürdigen Lebensstandard gefährdet
04.06.2026

Der Europäische Gerichtshof hält deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber für unvereinbar mit EU-Recht. Auch bei...

DWN
Politik
Politik EU-Erweiterung im Visier: Ungarn zieht Veto gegen Ukraine-Verhandlungen zurück
04.06.2026

Das Tor nach Europa öffnet sich für Kiew: Ungarn gibt unter der Führung von Polit-Aufsteiger Peter Magyar den Widerstand gegen die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EasyJet-Übernahme: Warum der Billigflieger plötzlich zum Ziel von Investoren wird
04.06.2026

EasyJet wirkt an der Börse angeschlagen, doch genau das macht den Billigflieger plötzlich begehrt. Der US-Investor Castlelake sieht...

DWN
Politik
Politik Pflegereform 2027: Pflegekassen sollen entlastet und Kinderlose stärker belasten werden
04.06.2026

Die geplante Pflegereform soll die Pflegeversicherung ab 2027 finanziell stabilisieren und Ausgaben begrenzen. Für Heimbewohner,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft "Wir sind nicht die Billigheimer der Nation": Bundesweite Verdi-Streiks im Handel gestartet
04.06.2026

Kunden im Einzel- und Großhandel müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Handelsbranche in allen...

DWN
Politik
Politik Waffenruhe wackelt: Israel droht Menschen im Libanon und Hisbollah lehnt Einigung ab
04.06.2026

Rückschlag im Libanon: Unmittelbar nach der Einigung auf die Umsetzung einer neuen Waffenruhe hat Israel Zivilisten vor der Rückkehr in...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin: Unbekannter vernichtet Vermögen im Millionenwert
04.06.2026

Ein Unbekannter schickt 107 Bitcoin an eine Adresse, von der es keinen Rückweg gibt. Knapp sieben Millionen Euro sind damit praktisch aus...

DWN
Politik
Politik Asylgesetz: Dobrindt fordert EU-Aufnahmestopp für wehrpflichtige Ukrainer
04.06.2026

Damit Männer im wehrfähigen Alter die Ukraine nicht verlassen, drängt die Bundesregierung auf EU-Ebene auf härtere Aufnahmeregeln....