Politik

Nach Corona-Leak: Folgt nun eine Palastrevolte gegen Merkel?

Der anonyme Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums, der in einem geleakten Dokument das Corona-Virus als "Fehlalarm" einstuft, erhebt schwere Vorwürfe gegen Kanzlerin Angela Merkel. Er zweifelt an ihrer Führungsrolle im Verlauf der Corona-Krise. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Mitarbeiter des Ministeriums eine Mindermeinung vertritt. Ob er als Sprachrohr für einen Kreis von "Unzufriedenen" im Innenministerium und anderen Ministerien diente, bleibt unklar.
12.05.2020 16:00
Aktualisiert: 12.05.2020 16:00
Lesezeit: 2 min
Nach Corona-Leak: Folgt nun eine Palastrevolte gegen Merkel?
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an einer Kranzniederlegung zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teil. (Foto: dpa) Foto: Hannibal Hanschke

Im Folgenden:

Der Referent aus dem “Referat KM 4 Schutz kritischer Infrastrukturen” des Bundesinnenministeriums (BMI) kritisiert in dem geleakten 83-seitigen Dokument (plus Anlagen) die Rolle der Kanzlerin...

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist für registrierte Benutzer kostenlos.
  • Mit einem Benutzernamen können Sie diesen Artikel kostenlos lesen.

    Registrieren Sie einen kostenlosen Benutzernamen oder melden Sie sich mit einem vorhandenen an.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Klinik-Proteste gegen Sparpläne: Verdi warnt vor Folgen für Patienten
28.05.2026

Die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen stoßen bei Klinikbeschäftigten auf massiven Widerstand. Die Gewerkschaft Verdi warnt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Renten-Kluft im Osten: BSW prangert "skandalösen Rückstand" an
28.05.2026

Auch mehr als dreieinhalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung bleibt die Schere bei den Alterseinkommen weit geöffnet: Senioren in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Abhängigkeit wird zur Falle für Europas Industrie
28.05.2026

Europa will sich von China lösen und merkt nun, wie tief die eigene Industrie längst verstrickt ist. Brüssel setzt auf Härte, doch...

DWN
Politik
Politik Reiche in China: Wirtschaftsministerin wirbt für engere Zusammenarbeit
28.05.2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt bei ihrem China-Besuch auf engere wirtschaftliche und politische Beziehungen. Angesichts...

DWN
Politik
Politik Persischer Golf unter Spannung: Waffenruhe gerät zunehmend ins Wanken
28.05.2026

Trotz laufender Gespräche über ein mögliches Kriegsende zwischen den USA und dem Iran wächst nach neuen Angriffen am Persischen Golf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mehr Geld für den Aufsichtsrat: Deutsche Bank verteidigt Gehaltserhöhungen
28.05.2026

Bei der ersten Präsenz-Hauptversammlung seit 2019 sieht sich die Deutsche Bank mit Protesten und scharfer Kritik von Aktionärsvertretern...

DWN
Politik
Politik EU stoppt Debatte um Russland-Gesandten – Frieden bleibt vorerst außer Reichweite
28.05.2026

Die Europäische Union will vorerst keinen Sondergesandten für mögliche Gespräche mit Russland benennen. Bei einem informellen Treffen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU verhängt 200-Millionen-Strafe gegen Onlinehändler Temu
28.05.2026

Temu lockt Millionen Kunden mit Billigpreisen - nun greift die EU hart durch. Brüssel wirft der China-Plattform schwere Verstöße gegen...