Politik

Bericht: Warum „White Lives Matter“ rassistisch ist

Einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Anti Defamation League zufolge wurde die Phrase „White Lives Matter“ von weißen rassistischen Gruppen in den USA als Reaktion auf den Slogan „Black Lives Matter“ ins Leben gerufen.
03.06.2020 21:00
Aktualisiert: 03.06.2020 21:00
Lesezeit: 1 min
Bericht: Warum „White Lives Matter“ rassistisch ist
Eine rechtsradikale Gruppe aus den USA. (Foto: ADL)

Die Phrase „White Lives Matter“ wurde Anfang 2015 als rassistische Reaktion auf die Black Lives Matter-Bewegung ins Leben gerufen, die aus Protest gegen die Brutalität der Polizei gegen Afroamerikaner entstand und 2014 zu Protesten in Ferguson und Missouri führte, berichtet die Anti Defamation League (ADL). Die Proteste wurden ausgelöst, nachdem der Afroamerikaner Michael Brown durch einen weißen Polizisten aus Ferguson getötet wurde.

Seit 2015 haben weiße US-Rassisten in mehreren Bundesstaaten, insbesondere Mitglieder der in Texas ansässigen Aryan Renaissance Society , den Slogan „White Lives Matter“ mit Flyern und Protesten beworben und eine Kampagne zur Popularisierung des Satzes gebildet, so die ADL. So fand beispielsweise im Jahr 2017 in Tennessee eine rechtsradikale Demonstration unter dem Slogan „White Lives Matter“ statt, berichtet USA Today.

Bis 2016 verwendeten auch andere weiße rassistische Gruppen, einschließlich der Ku Klux Klan-Gruppen, den Slogan. Er wurde bald zu einem festen Bestandteil der weißen Rassisten.

Die ADL führt in einem weiteren Bericht aus, wie die weißen Rassistengruppen in den USA organisiert sind.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Tagesgeld-Vergleich (09/2026): Diese Banken bieten die besten Tagesgeld-Zinsen

Ein Tagesgeld-Konto gilt als sichere und flexible Geldanlage. Doch hinter manchem Spitzenangebot verbergen sich nicht selten Bedingungen,...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Warren Buffett geht: Auch Unternehmens-Superstars gehen unter
28.09.2026

Was passiert mit einem Unternehmen, wenn die Person geht, die über Jahre hinweg sein Gesicht, seine treibende Kraft und sein Symbol für...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Blase: Anleger ignorieren die Warnzeichen und kaufen weiter
28.09.2026

Die Warnungen vor einer KI-Blase werden lauter, doch an der Börse scheint das kaum jemanden zu stören. Tech-Aktien steigen wieder auf...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreise in Deutschland: Droht die nächste milliardenschwere Rettungsaktion?
28.09.2026

Deutschlands Gasspeicher sind deutlich schlechter gefüllt als vor einem Jahr, zugleich bleibt Europa abhängig von teuren Energieimporten....

DWN
Politik
Politik CDU demontiert sich selbst: Amthor mit Strandkorb in "Inside CDU"
28.09.2026

Von dubiosen Aktiendeals zum Staatsminister: Wofür andere zurückgetreten wären, wird Amthor befördert. Und nun erhitzt eine Szene aus...

DWN
Panorama
Panorama Abzahlung auf Raten: Verbraucher teilen teure Online-Käufe häufiger auf
28.09.2026

Beim Einkauf im Netz greifen die Menschen in Deutschland bei höheren Summen immer öfter zur Ratenzahlung. Wie eine aktuelle Erhebung...

DWN
Technologie
Technologie Mit chinesischem Auto in die Mine gefahren: Der Wagen verband sich weiter mit China
28.09.2026

Forscher fuhren mit einem elektrischen SUV vom Typ NIO ES8 tief in eine norwegische Untertagemine, um das Auto von externen Verbindungen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Europäischer Medtech ist günstig, Goldrückgang ist vorübergehend
27.09.2026

Die Wall Street glänzt nahe seinen Rekordhöhen, doch unter der Oberfläche brodelt es. Während Künstliche Intelligenz die...

DWN
Politik
Politik Kanada und EU: Von der Leyens Plan könnte den Binnenmarkt verändern
27.09.2026

Kanada soll enger an die Europäische Union rücken als je zuvor. Ursula von der Leyen bringt dafür sogar eine "assoziierte...