Politik

Auch Saskia Esken schweigt zur massiven Antifa-Gewalt in Leipzig

Saskia Esken, Co-Chefin der SPD, schweigt über die aktuelle linksextremistische Antifa-Gewalt gegen Polizeibeamte in Leipzig. Zuvor hatte sie überwiegend friedliche Anti-Corona-Demonstranten als „Zehntausende Rechtsradikale, Reichsbürger, QAnon-Anhänger, Holocaust-Leugner, antisemitische Verschwörungsideologen und Esoteriker“ und „Feinde der Demokratie“ umschrieben, die „offen zum Sturm auf den Reichstag und zum Umsturz“ aufgerufen haben sollen.
05.09.2020 23:03
Aktualisiert: 05.09.2020 23:03
Lesezeit: 1 min
Auch Saskia Esken schweigt zur massiven Antifa-Gewalt in Leipzig
16.12.2019, Berlin: Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, spricht während der Pressekonferenz nach der Sitzung von SPD-Bundesvorstand und Präsidium im Willy-Brandt-Haus. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

SPD-Chefin Saskia Esken hatte angesichts der Anti-Corona-Demos am vergangenen Wochenende über den Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt:

„Die Bilder vom Samstag haben uns gezeigt, dass wir eine überparteiliche Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verbänden, Behörden und Wissenschaft brauchen, um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu schützen und aufzuklären, welche Gefahr von den Feinden der Demokratie ausgeht.“

Sie twitterte auch: „Zehntausende Rechtsradikale, Reichsbürger, QAnon-Anhänger, Holocaust-Leugner, antisemitische Verschwörungsideologen und Esoteriker, die Vertreter von Medien, Wissenschaft & Politik „schuldig“ sprechen und offen zum Sturm auf den Reichstag und zum Umsturz aufrufen. Das ist #B2908.“

Seit dem 3. September 2020 finden in Leipzig-Connewitz massive Zusammenstöße zwischen Linksextremisten, der Antifa und der Polizei statt.

Die Linksextremisten attackieren nicht nur Polizeibeamte mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik, sondern auch Neubauten und öffentliche Sachgüter.

Doch zu den Ereignissen in Connewitz hat sich Frau Esken noch nicht geäußert. Wie würde sie wohl reagieren, wenn die Täter von Connewitz keine kriminellen Linksextremisten, sondern kriminelle Rechtsextremisten wären?

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