Politik

Spahns Parteikollegen wollen ihn als Chef der CDU sehen

Mehrere CDU-Politiker haben ihrem Parteikollegen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, ihre Unterstützung bei einer möglichen Kandidatur für den Parteivorsitz signalisiert.
09.10.2020 14:09
Aktualisiert: 09.10.2020 14:09
Lesezeit: 1 min
Spahns Parteikollegen wollen ihn als Chef der CDU sehen
07.10.2020, Berlin: Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt an der wöchentlichen Kabinettssitzung im Kanzleramt teil. (Foto: dpa) Foto: Markus Schreiber

Mehrere CDU-Politiker haben ihrem Parteikollegen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, ihre Unterstützung bei einer möglichen Kandidatur um den Parteivorsitz signalisiert. „Ich würde mich mit vielen anderen freuen, wenn Jens Spahn zur Wahl stünde“, sagte CDU-Vorstandsmitglied Olav Gutting dem „Spiegel“ (Samstag).

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tino Sorge sagte zu einer möglichen Spahn-Kandidatur: „Meine Unterstützung hat er.“ Auch der Abgeordnete Michael Hennrich betonte im „Spiegel“, er sehe Spahn als idealen Partner des möglichen Kanzlerkandidaten Markus Söder (CSU). Beide stünden für einen Generationenwechsel innerhalb der Union.

Im Rennen um den Vorsitz sind NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Mit Blick auf alle drei sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel: „Keiner steht so richtig für Aufbruch und Erneuerung.“ Spahn habe nach der Kanzlerin derzeit die besten Umfragewerte, behaupten sie.

Der Gesundheitsminister unterstützt bislang die Kandidatur von Laschet. „Ich arbeite gut mit Jens Spahn zusammen, wir telefonieren regelmäßig und stimmen die Grundlinien miteinander ab“, sagte Laschet im „Spiegel“. Der Parteitag, an dem es zur Entscheidung um den Vorsitz kommen soll, ist für den 4. Dezember geplant.

Falls Spahn es zum CDU-Vorsitzenden schaffen sollte, dürfte der nächste Schritt in seiner Kanzlerkandidatur bestehen, wie aus einer Analyse der Deutschen Wirtschaftsnachrichten hervorgeht.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Finanzen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Munich Re-Erhebung: Klimawandel lässt Schäden durch Naturkatastrophen steigen
13.01.2026

Extreme Wetterereignisse verursachen weltweit Milliardenschäden, doch nicht jede Katastrophe trifft wie erwartet. Neue Analysen eines...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europas Zukunft: Der Balanceakt zwischen Wettbewerb, Sicherheit und Nachhaltigkeit
13.01.2026

Die Europäische Union steht vor industriellen Umbrüchen und geopolitischen Verschiebungen. Kann Europa Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Quiet-Firing: Wann Sie ein Unternehmen verlassen sollten
13.01.2026

Kündigungen kommen selten überraschend – oft kündigen sie sich leise an. Wer die feinen Veränderungen im Verhalten von Vorgesetzten...

DWN
Finanzen
Finanzen VW-Aktie im Fokus: Absatzdämpfer bei der Volkswagen-Kernmarke
13.01.2026

Sinkende Verkaufszahlen, regionale Unterschiede und ein schwacher Elektroabsatz setzen die Volkswagen-Kernmarke unter Druck. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell: Gewinnmitnahmen auf Rekordniveau und neue Unsicherheiten
13.01.2026

Der Goldpreis schwächelt nach dem jüngsten Rekordhoch etwas. Gewinnmitnahmen, geopolitische Risiken und US-Inflationsdaten rücken nun in...

DWN
Politik
Politik Venezuela-Einsatz der USA: Warnsignal für die Weltordnung
13.01.2026

Washingtons Vorgehen in Venezuela wird von Experten als Signal verstanden, dass Machtpolitik in Einflusszonen wieder offen durchgesetzt...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Kurs aktuell stabil: Nächstes DAX-Rekordhoch möglich mit moderaten Gewinnen
13.01.2026

Der DAX-Kurs bewegt sich weiter auf Rekordniveau und bekommt Rückenwind aus den USA. Doch zwischen Berichtssaison, Fed-Konflikt und...

DWN
Finanzen
Finanzen Geopolitik treibt die Ölpreise aktuell weiter nach oben
13.01.2026

Die Ölpreise stehen erneut im Fokus der Märkte, nachdem geopolitische Spannungen und politische Signale die Notierungen antreiben....