Politik

Mindestens 15 Tote bei neuem IS-Hinterhalt in Syrien

Der IS hat seine Angriffe in Syrien wieder aufgenommen. Beim jüngsten Angriff in der Provinz Hama tötete die Terror-Miliz mindestens 15 Menschen.
05.01.2021 16:59
Lesezeit: 1 min
Mindestens 15 Tote bei neuem IS-Hinterhalt in Syrien
Der IS stellt nach wie vor eine Gefahr dar. (Foto: Screenshot)

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat bei einem Hinterhalt im Zentrum Syriens Aktivisten zufolge mindestens 15 Menschen getötet. Die Extremisten griffen an einer Schnellstraße in der Provinz Hama Busse, Autos und Tanklaster an, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und Staatsmedien meldeten.

Die Menschenrechtler erklärten am Montag, es seien zwölf Kämpfer der Regierung und drei Zivilisten ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Zudem gebe es 15 Verletzte. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete nur von neun Zivilisten, die getötet worden sein.

Der IS hatte vor fast zwei Jahren seine letzte Hochburg in dem Bürgerkriegsland verloren. Zellen der Extremisten sind jedoch in Syrien sowie im benachbarten Irak weiter aktiv. IS-Anhänger greifen immer wieder Militäreinrichtungen und auch Zivilisten an.

Zuvor hatte der IS in Palmyra einen seiner schwersten Angriffe überhaupt durchgeführt. Das plötzliche Auftauchen des IS ist deshalb so interessant, weil US-Präsident Trump und sein russischer Amtskollege Putin vor zwei Jahren verkündet hatten, dass die Terror-Miliz IS in Syrien endgültig besiegt sei.

Die russischen Luftstreitkräfte führen ihre erneuten Operationen gegen den IS seit Dezember 2020 aus. Die Terror-Miliz IS versucht, den chaotischen Zustand an der irakisch-syrischen Grenze auszunutzen, um ein „Comeback“ zu feiern. Seit Ende November 2020 taucht die Terror-Miliz wieder vermehrt aktiv auf, so die pro-russische militärische Analyse-Plattform „South Front“.

Das King’s College London hatte in einem Juli-Bericht auf die Gefahr einer Rückkehr des IS hingewiesen.

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Rüstungsboom statt Autokrise: Mittelstand drängt in die Wehrtechnik
22.10.2026

Deutschlands Wehretat knackt die 100-Milliarden-Euro-Marke und treibt den industriellen Strukturwandel voran. Weil das klassische...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft SpaceX mit Milliardengewinn: Elon Musk plant die größte Fusion aller Zeiten
22.10.2026

Elon Musk meldet einen Milliardengewinn bei SpaceX und denkt bereits über den nächsten historischen Schritt nach. Eine Fusion mit Tesla...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Verbrenner-Aus in der EU: Lockerung nimmt erste Hürden im Europaparlament
22.10.2026

Das geplante Verbrenner-Aus könnte weniger strikt ausfallen als bislang vorgesehen. Im Europaparlament haben sich erste Ausschüsse für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mittelschicht in Deutschland: Ab welchem Einkommen Sie wirklich dazugehören
22.10.2026

Viele Deutsche halten sich für durchschnittliche Verdiener, obwohl sie längst zu den oberen Einkommensgruppen gehören. Eine neue Studie...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Barclays streicht 5.000 Stellen: KI soll Produktivität erhöhen
22.10.2026

Die britische Großbank Barclays baut Tausende Arbeitsplätze ab. Ein Teil der Einsparungen wird ausdrücklich mit höherer Effizienz durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Ich überlege schon, mein Portfolio für Weihnachten einzukaufen
22.10.2026

Seit längerer Zeit beobachte ich einen bestimmten Sektor und warte geduldig auf den richtigen Zeitpunkt zum Kaufen. Vielleicht ist er...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin vs. Gold: Zwei Antworten auf das Misstrauen ins Geldsystem
22.10.2026

Gold oder Bitcoin – was schützt Vermögen besser, wenn Märkte unter Druck geraten? Der Vergleich zeigt, warum beide auf dieselben...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Investitionsflaute im Mittelstand: Jeder dritte Betrieb verschiebt Projekte
22.10.2026

Deutschlands Mittelstand hält sich bei Investitionen weiter zurück. Nur 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen setzten 2025...