Politik

Schottland: Polizei stürmt Familienhaus nach fälschlicher Corona-Denunziation

In Schottland hat die Polizei das Haus einer Familie gestürmt, weil sich dort angeblich mehr Personen als erlaubt befunden haben sollen. Doch die Denunziation gegen die Familie war falsch.
08.01.2021 11:24
Lesezeit: 1 min

In Schottland teilten Anwohner der Polizei mit, dass sich in einem Haus in Aberdeen zu viele Personen aufhalten würden, was gegen die Corona-Regeln verstoßen würde. Daraufhin führte die Polizei eine Durchsuchung im Haus der Familie durch, doch die Lage eskalierte. Die Polizei folgte zwar der Denunziation, lag aber in der Sache falsch. Denn es befanden sich nicht zu viele Personen im Haus. Stattdessen wurde die schwerkranke Tochter der Familie aus dem Krankenhaus entlassen, um zurück zu kehren.

Aufnahmen, die am Mittwoch um 23.20 Uhr in Aberdeen aufgenommen wurden, bevor sie online geteilt wurden, zeigen einen Polizisten, der im Flur eines Hauses steht. Sie sagt: „Das ist mein Haus. Das ist Mobbing. Das ist mein Haus. Raus aus meinem Haus. Ich habe Sie nicht hereingebeten“. Der Polizist, der vor der Frau steht, lässt die Situation eskalieren, obwohl er nicht angegriffen wird. Anschließend stürmen weitere Beamte die Wohnung. Anschließend lassen sich Schreie von Kindern, Frauen und der Polizeibeamten hören.

Drei Mitglieder der Familie müssen sich nun wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt vor Gericht verantworten, so die Zeitung „Daily Record“.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Milliardenmarkt Online Glücksspiel: Wie Zahlungsanbieter an Casinos verdienen

Wer in einem Online Casino Geld einzahlt, erlebt meist einen unspektakulären Vorgang. Zahlungsmethode auswählen, Betrag eingeben,...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Walmart zieht Wall Street nach unten
20.08.2026

Unerwartete Turbulenzen an der New Yorker Börse: Was Anleger jetzt wissen müssen

DWN
Finanzen
Finanzen US-Aktienmarkt steht an einem KI-Scheideweg: Hier liegt das große Risiko
20.08.2026

Die Aktienmärkte hängen immer stärker am KI-Boom. Besonders die Magnificent Seven und ihre Lieferketten haben die Kurse nach oben...

DWN
Politik
Politik Trump scheitert, China gewinnt, Europa zahlt die Rechnung
20.08.2026

Wo stehen wir nach fast einem halben Jahr Krieg in Iran? Was geschieht auf den für Europa entscheidenden Seiten?

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Strommangel: Bundesnetzagentur bereitet Zwangsdrosselung der Industrie vor
20.08.2026

Ein Blackout steht nicht unmittelbar bevor. Trotzdem schafft die Bundesnetzagentur Instrumente für eine länger anhaltende Mangellage:...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eli Lilly-Aktie: Neues Supermedikament gegen Adipositas
20.08.2026

Eli Lilly dürfte bald ein neues Supermedikament gegen Adipositas auf den Markt bringen. "Eine solche Gewichtsreduktion hat man noch nie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bankrun in Russland: Warum Bürger ihre Konten leeren
20.08.2026

Ein Bankrun in Russland ist für den Kreml ein Warnsignal. Viele Bürger heben panikartig ihr Bargeld ab. Ökonomen warnen zugleich vor...

DWN
Unternehmen
Unternehmen MG4 Urban im Test: Fast "Das Auto", nur aus China
20.08.2026

Als SAIC Motor das Modell MG4 vorstellte, wurde es sofort zu einem der begehrtesten in China gebauten Elektroautos. Autojournalisten...

DWN
Finanzen
Finanzen Euro-Stablecoins: Wie Europa die Kontrolle über seine Währung verlieren könnte
20.08.2026

Der Euro ist die zweitwichtigste Währung der Welt, doch in der digitalen Finanzwelt spielt er bislang kaum eine Rolle. Während nahezu...