Politik

Putin und Nawalny für Friedensnobelpreis nominiert

Unter den Nomminierten für den diesjährigen Friedensnobelpreis finden sich auch Russlands Präsident Wladimir Putin und sein Gegenspieler Alexej Nawalny.
05.03.2021 10:29
Aktualisiert: 05.03.2021 10:29
Lesezeit: 1 min

Für den Friedensnobelpreis sind in diesem Jahr 329 Menschen und Organisationen nominiert. Nur zwei Mal in der Geschichte gab es mehr Kandidaten, wie das Osloer Nobelinstitut am Montag mitteilte. Wer auf der Liste steht, behandelt das Institut vertraulich. Direktor Olav Njølstad bestätigte im Norwegischen Rundfunk NRK lediglich, dass die Nominierungen viele ungelöste Konflikte und Kriege widerspiegelten. Der Preis wurde 1901 zum ersten Mal vergeben.

Nach Informationen des NRK gehört zu den Nominierten der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, der nach dem gescheiterten Giftanschlag auf ihn inzwischen im Straflager sitzt. Eine Gruppe russischer Autoren soll Präsident Wladimir Putin vorgeschlagen haben. Auch die weißrussische Oppositionspolitikerin Svetlana Tichanowskaja, die Demokratiebewegung in Hongkong und die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg wurden genannt, ebenso wie der ehemalige US-Präsident Donald Trump.

Aus der Reihe fällt die Internationale Raumstation ISS. Durch deren Arbeit im Weltraum würden traditionelle Feinde vereint, hieß es dem Sender zufolge in der Begründung. Die Nobelpreise werden Anfang Oktober bekanntgegeben und am 10. Dezember verliehen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Politik
Politik Stromumlage ab 2031 geplant: Stromverbraucher sollen neue Gaskraftwerke finanzieren
04.11.2026

Elf Kraftwerksprojekte erhalten Geld dafür, Strom für Dunkelflauten bereitzuhalten. Die Kosten sollen auf alle Stromverbraucher umgelegt...

DWN
Technologie
Technologie Digitale Souveränität: Wie Trump Europas Cloud-Abhängigkeit offenlegt
04.11.2026

Europäische Unternehmen speichern ihre Daten in heimischen Rechenzentren und verlassen sich auf deren Sicherheit. Doch der...

DWN
Technologie
Technologie Dacia Duster im Test: Wenn die Reichweite an der Grenze zur Unwahrscheinlichkeit liegt
04.11.2026

1.410 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und drei Antriebstechnologien in einem Auto: Der Dacia Duster Hybrid 4x4 verspricht erstaunlich...

DWN
Politik
Politik Die Amerikaner haben uns bislang erfolgreich gespalten
04.11.2026

Russland gilt seit Jahren als Meister der Einflussnahme auf Europa. Doch inzwischen richtet sich der Blick zunehmend auf Washington. Auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau: 14 Prozent mehr Aufträge im September
04.11.2026

14 Prozent mehr Aufträge im September, vor allem aus dem Inland: Für den Maschinenbau ist das ein Hoffnungsschimmer. Doch der starke...

DWN
Politik
Politik Pleitewelle erwartet: Krankenhäuser fürchten neue Milliardenlöcher und Insolvenzen
04.11.2026

Die Finanzlöcher deutscher Krankenhäuser werden immer tiefer: Eine Welle von Klinik-Insolvenzen wird erwartet. Um gegenzusteuern, wollen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie reagiert die EZB? Inflationsrate in Eurozone steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
04.11.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren gestiegen. Damit entfernt sich die Teuerung...

DWN
Politik
Politik Midterms 2026: Doppelniederlage für Trumps Republikaner
04.11.2026

Zwanzig Jahre hat es gedauert, jetzt ist es wieder passiert: Trumps Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und Senat zugleich. Selbst...