Finanzen

Dax kommt kaum vom Fleck - Tesla irritiert mit widersprüchlichen Zahlen

Die deutsche Börse braucht unbedingt neue Impulse. Insbesondere die unstimmige Tesla-Bilanz hat die Anleger enttäuscht.
27.04.2021 10:54
Lesezeit: 1 min
Dax kommt kaum vom Fleck - Tesla irritiert mit widersprüchlichen Zahlen
Wie sich der US-Einzelhandel entwickelt, erfahren die Anleger am frühen Nachmittag. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,2 Prozent auf Niveaus um 15.270 Zähler verloren.

Die Vorgaben aus den USA sind nur ein laues Lüftchen: Der Dow-Jones-Industrial-Index hat den Montag mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 33.981 Zähler abgeschlossen. Die Nasdaq hingegen beendete ihre Sitzung mit einem Gewinn von 0,9 Prozent auf 14.139 Punkte.

Auch außergewöhnliche Unternehmensmeldungen bleiben aus, die den Märkten Autrieb geben könnten: So hat Tesla zwar im ersten Quartal seinen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen um 94 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar erhöht. Darüber hinaus kletterte der Erlös um 74 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar. Doch verringerte sich trotzdem der Aktienkurs nachbörslich um drei Prozent. Denn Einmal-Faktoren wie niedrigere Steuern haben sich in der Bilanz positiv bemerkbar gemacht. Wenn man diese Aspekte herausrechnet, dann hat Tesla die Erwartungen klar verfehlt.

Am frühen Nachmittag wird der Redbook-Index veröffentlicht, der die Entwicklung im US-Einzelhandel abbildet. Es geht um die Woche vom 19. bis zum 24. April. Gegenüber dem Vormonat hatte es einen Rückgang um 17,2 Prozent gegeben, während gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung von 13,5 Prozent zu beobachten gewesen war.

Ebenso erfahren die Anleger, wie sich im Februar die Immobilien-Preise entwickelt haben. Die Experten rechnen mit einem Wachstum von 0,8 Prozent. Zusätzlich gibt es um Informationen darüber, wie im April die Stimmung unter den US-Verbrauchern ist. Die Volkswirte rechnen mit einem Niveau von 112. Im Vormonat hatte der Wert noch bei 109,7 gelegen.

MTU rockt gestern die Märkte

Der Dax hat sich gestern so ähnlich wie heute Morgen entwickelt, bloß in die andere Richtung: So schob sich der Index um 0,1 Prozent auf 15.296 Zähler nach vorne. Diejenige Aktie, die am meisten zulegte, war MTU, das 2,9 Prozent auf 202,10 Euro gewann. Danach platzierte sich die Deutsche Bank mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 10,08 Euro auf dem zweiten Platz. Die Nummer drei auf der Liste war Covestro, das 2,1 Prozent auf 56,30 Euro zulegte.

Doch gab es auch Verlierer: Diejenige Aktie, die am meisten verlor, war die Deutsche Börse, die 1,1 Prozent auf 144,80 Euro einbüßte. Das Papier, das danach folgte, war Volkswagen, das einen Rückgang von 0,9 Prozent auf 227,45 Euro verbuchte. Danach kam die Deutsche Post mit einem Verlust von 0,8 Prozent auf 48,34 Euro über die Ziellinie.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold erlebt ein Comeback: Wie das MTS Money Transfer System Sicherheit und digitale Freiheit verbindet

Steigende Staatsverschuldung, Inflation und geopolitische Spannungen stärken die Bedeutung von Gold als Vermögenswert. Das MTS Money...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Xiaomi-Elektroautos: Warum dieser Milliardär Volkswagen und Tesla gefährlich werden könnte
31.10.2026

Er verkaufte Smartphones, wurde Milliardär und stieg schließlich ins Autogeschäft ein. Mit seinem ersten Elektroauto gelang Xiaomi-Chef...

DWN
Panorama
Panorama Kommunale Schulden wachsen deutlich: Deutschlands Städte unter Druck, die KfW warnt
31.10.2026

Die integrierte Verschuldung der deutschen Kommunen ist 2025 deutlich gestiegen. Ende des Jahres entfielen rechnerisch 4.907 Euro Schulden...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 70 Jahre Fernsehwerbung: Das beste Marketing, das Deutschland nie vergessen hat
31.10.2026

Ein Fleck auf der Tischdecke, ein Waschmittel und ein Satz, der hängen blieb: 1956 begann die Fernsehwerbung in Deutschland. Seitdem haben...

DWN
Immobilien
Immobilien Heizungstausch finanzieren: So nutzen Eigentümer Förderung, Kredit und Steuerbonus
31.10.2026

Eine neue Heizung kann langfristig Geld sparen, verlangt zunächst aber eine beträchtliche Investition. Eigentümer müssen deshalb...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögensbarometer 2026: ETF-Boom hält an, Anteil der Privatanleger stagniert
31.10.2026

ETFs werden in Deutschland immer beliebter, doch der Anteil der Menschen mit Wertpapieren stagniert. Das neue Vermögensbarometer des...

DWN
Finanzen
Finanzen KfW-Gründerkredite: 225 Millionen Euro zugesagt – doch Banken werden strenger
31.10.2026

Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Gründerkredite zugesagt. Gleichzeitig verschärfen deutsche...

DWN
Immobilien
Immobilien Gebäudetyp E: Weniger Extras sollen den Wohnungsbau günstiger machen
31.10.2026

Weniger Steckdosen, dünnere Decken und niedrigere Baukosten: Der Gebäudetyp E soll den Wohnungsbau in Deutschland erleichtern. Ein neuer...

DWN
Panorama
Panorama Volvo ebenso verdächtig wie BYD: Polnisches Militär verhängt Verbot für Friedhofsparkplätze
31.10.2026

Das Militär führt Einschränkungen für Autofahrer ein, die rund um Allerheiligen den Parkplatz am Osobowicki-Friedhof in Breslau nutzen...