Deutschland

In diesen Städten gibt es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen

Dortmund bietet einer Studie zufolge das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen.
17.05.2021 10:27
Lesezeit: 1 min
In diesen Städten gibt es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen
Blick auf sanierte Altbauten. Selbst die Corona-Krise hat den Immobilienboom in Deutschland bisher nicht zum Erliegen gebracht. (Foto: dpa) Foto: Carsten Rehder

Dortmund bietet einer Studie zufolge das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen. Für 217.000 bis 272.000 Euro würden Suchende hier eine Eigentumswohnung finden, die im Schnitt 99 Quadratmeter messe und damit im Städtevergleich die größte Wohnfläche biete, geht aus der Reuters am Montag vorliegenden Untersuchung des Portals Immoscout24 hervor. Dicht dahinter folgen Essen mit durchschnittlich 96 und Bochum mit 91 Quadratmetern. Auch in Braunschweig und Kassel ließen sich in dem Budgetrahmen noch Wohnungen finden, die mit knapp 90 Quadratmetern ausreichend Platz für eine kleine Familie bieten würden.

„Anders sieht es dagegen in den deutschen Top-Metropolen aus“, hieß es. In München gebe es für das gleiche Budget nur ein Single-Apartment zum Kauf mit 33 Quadratmetern. Auch in Frankfurt am Main, Berlin, Stuttgart und Hamburg könne man sich für 270.000 Euro nur noch maximal 60 Quadratmeter große Eigentumswohnungen leisten.

Die größte Mietwohnung für dasselbe Geld ist in Kassel zu bekommen: Bei einer Angebotskaltmiete zwischen 800 und 1000 Euro finde sich hier eine im Schnitt 103 Quadratmeter große Wohnung. „Mehr Fläche wird in keiner anderen der untersuchten Städte angeboten“, hieß es. Auch in Bochum, Erfurt, Oldenburg, Osnabrück, Leipzig und Essen lasse es sich für diese Mietkosten auf 95 bis 100 Quadratmetern gut wohnen. Auf eher kleinem Fuß lebe es sich fürs selbe Budget hingegen in München: Die durchschnittliche Mietwohnung bietet mit 49 Quadratmetern gerade einmal halb so viel Platz. In Frankfurt finden Suchende demnach eine im Schnitt 59 Quadratmeter große Mietwohnung. In Stuttgart, Hamburg und Berlin werden es nicht mehr als 70 Quadratmeter.

„Es ist kein Geheimnis, dass gerade in den Ballungsgebieten und Metropolen das Wohnen teurer geworden ist“, sagte Immoscout24-Geschäftsführer Ralf Weitz. Doch dieses Bild gelte nicht für ganz Deutschland. In vielen Großstädten lasse sich auch mit einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen eine geräumige Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnung finanzieren, die ausreichend Platz für eine kleine Familie biete.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Die Ökonomie der App-Stores: Welche Branchen das größte Wachstum im mobilen Sektor verzeichnen

Das rasante Wachstum mobiler Apps ist eines der prägenden Merkmale der heutigen digitalen Wirtschaft. Menschen kaufen darüber ein,...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Milliardäre besteuern: Die Buchwert-Falle
25.07.2026

Berlin streitet über das Erbe und das Geld der Reichsten. Doch die vermeintliche Lösung des Fiskus entpuppt sich als Sprengsatz für die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Renault Clio im Test: Fast nicht wiederzuerkennen, aber deutlich teurer
25.07.2026

Der neue Clio ist größer, eleganter, technologisch fortschrittlicher und auch teurer als früher. In der bestausgestatteten Version...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Dieselknappheit: Der Welt geht der Treibstoff aus
25.07.2026

Nicht nur Rohöl wird zum geopolitischen Druckmittel. Zerstörte Raffinerien, leere Lager und neue Drohungen der Huthi gefährden zunehmend...

DWN
Finanzen
Finanzen Kreditkarten vor dem Aus: Mastercard plant den radikalen Umbau
25.07.2026

Kreditkartennummern könnten beim Onlinekauf schon bald der Vergangenheit angehören. Mastercard will Europas digitale Zahlungen bis 2030...

DWN
Panorama
Panorama Sinkende Geburtenrate: Wie Smartphones die Menschheit schrumpfen lassen
25.07.2026

Je stärker sich Smartphones verbreiten, desto weniger Kinder werden geboren. Eine neue Untersuchung zeigt, wie digitale Kontakte...

DWN
Immobilien
Immobilien Neues Heizungsgesetz: Was das Gebäudemodernisierungsgesetz für Eigentümer und Mieter bedeutet
25.07.2026

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat eines der umstrittensten Gesetzesvorhaben der jüngeren deutschen Geschichte...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: SpaceX verzeichnet Rekordtief; Aktien legen bei sinkendem Ölpreis leicht zu
24.07.2026

Ein turbulenter Handelstag an den US-Börsen bringt überraschende Wendungen und herbe Verluste für ein bekanntes Imperium.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Digitale Barrieren als Geschäftsrisiko: Wie Accessiway den klassischen Audit-Zyklus ergänzen will
24.07.2026

Trotz gesetzlicher Vorgaben bleibt digitale Barrierefreiheit für viele Anbieter ein ungelöstes Problem. Accessiway will mit einer neuen...