Politik

Lafontaine: „Als man gegen Aids einen Impfstoff einsetzte, stellte man erst nach anderthalb Jahren fest, dass ein gegenteiliger Effekt eintrat: die Geimpften wurden anfälliger für Infektionen“

Oskar Lafontaine kritisiert, dass auch Kinder Corona-Impfungen erhalten sollen, weil die Langzeitfolgen nicht bekannt sind. Er verweist auf negative Erfahrungen mit den früheren Aids-Impfstoffen.
17.05.2021 11:15
Aktualisiert: 17.05.2021 11:15
Lesezeit: 1 min
Lafontaine: „Als man gegen Aids einen Impfstoff einsetzte, stellte man erst nach anderthalb Jahren fest, dass ein gegenteiliger Effekt eintrat: die Geimpften wurden anfälliger für Infektionen“
Oskar Lafontaine, früherer Bundesvorsitzender der Partei Die Linke. (Foto: dpa) Foto: Oliver Dietze

Der Oppositionsführer im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, teilt über Facebook mit: „Jetzt auch alle

Kinder impfen? Verantwortungslos, solange Langzeitfolgen nicht bekannt sind! Die Pharma-Industrie preist jetzt Impfstoffe für Kinder an. Wie üblich folgen viele Politiker und Teile der veröffentlichten Meinung dieser interessengeleiteten Empfehlung der Pharma-Industrie. Solange man die Langzeitfolgen der Impfstoffe nicht kennt, ist das verantwortungslos. Als man gegen Aids einen Impfstoff einsetzte, stellte man erst nach anderthalb Jahren fest, dass ein gegenteiliger Effekt eintrat: die Geimpften wurden anfälliger für Infektionen. Darauf habe im saarländischen Landtag hingewiesen.“

Die Zeitung „Rheinpfalz“ führt aus: „Unabhängig davon, was Fachleute sagen und wie man selbst darüber denkt, muss man die geäußerten Vorbehalte von Eltern gegenüber einer Impfung ihrer Kinder ernst nehmen. (.) Was in der Debatte allerdings stört, ist das von interessierter Seite aufdringlich vorgebrachte Argument, ,die Politik' wolle partout eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche einführen. (.) Es grenzt schon an Realitätsverweigerung, wenn die Beteuerung der Bundesregierung, es werde eine solche Impfpflicht nicht geben, immer wieder aufs Neue in Zweifel gezogen wird.“

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