Politik

Mann in Russland befreit Kind aus Fängen von Kinderschänder, schlägt Täter tot – Bürger feiern ihn als Helden

In Russland hat ein Mann einen Jungen aus den Fängen eines Pädophilen gerettet, um den Täter anschließend zu töten. Während die Staatsanwaltschaft eine 15-jährige Haftstrafe fordert, setzen sich Zehntausende von Russen für seine Freilassung ein.
04.08.2021 10:53
Aktualisiert: 04.08.2021 10:53
Lesezeit: 1 min
Mann in Russland befreit Kind aus Fängen von Kinderschänder, schlägt Täter tot – Bürger feiern ihn als Helden
Vladimir Sankin befreite ein Kind. (Screenshot)

In Russland (Ufa) wurde ein Automechaniker vor Gericht gestellt, weil er einen verurteilten Pädophilen getötet hat, nachdem er einen Teenager aus seinen Fängen gerettet hat.

Vladimir Sankin droht im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren, trotz eines Aufschreis in Russland, wo eine Petition zu seiner Unterstützung von 70.000 Menschen unterzeichnet wurde.

Beim Spazierengehen hatte Sankin von einem Jungen angesprochen, der ihm erzählt habe, dass ein Freund von ihm vom Pädophilen Vladimir Zaitsev gefangen gehalten werde, so die Zeitung „Mirror“.

Der verurteilte Sexualstraftäter war zuvor dreimal wegen Angriffen auf minderjährige Kinder, darunter seinen eigenen Sohn, inhaftiert worden.

Sankin sagt, er sei sofort in die Wohnung des Täters gerannt und habe den Jungen drinnen weinen hören. Er drang in die Wohnung ein und fand den Minderjährigen nackt vor. Nachdem er den Jungen befreit hatte, schlug er den pädophilen Täter mit einem Holzstock tot.

Zu seiner Verteidigung sagte Sankin: „Ich hatte nicht erwartet, dass er stirbt. Doch ich habe zwei Kinder gerettet.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Investor Felix: Der neue Anleger der DWN stellt sich vor

Wie können Sie ein Vermögen an der Börse aufbauen, wenn Sie weder Erfahrung bei der Aktienanalyse haben noch die Zeit für den...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Tech-Rally beflügelt Wall Street; Anleiherenditen steigen
05.10.2026

Welche Kräfte die US-Märkte zum Wochenstart bewegten und warum Anleger jetzt genau hinsehen sollten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Elektroautos sollen Strom verkaufen: Neuer Markt für Fahrer und Energieversorger
05.10.2026

In Deutschland wird die gesetzliche Grundlage für eine breite Einführung des V2G-Systems vorbereitet. Elektroautos sollen künftig nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Portfolio übernimmt das Depot: Kann Claude den S&P 500 schlagen?
05.10.2026

Ein Redakteur überlässt 1.000 Euro echtem Geld einer künstlichen Intelligenz. Claude darf Aktien kaufen und verkaufen, Risiken eingehen...

DWN
Politik
Politik Das Land, das blutiges Gold über die Welt verteilt
05.10.2026

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein Drehkreuz für einen bedeutenden Teil des weltweiten Goldhandels. Das hat Dubai den Spitznamen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Niedriglohnland Deutschland: Wo es millionenfach niedrige Löhne gibt
05.10.2026

Wenn Arbeit nicht vor Armut schützt: In der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt arbeiten Millionen Menschen an der Schwelle zum...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lexus ES: Dieser Japaner greift Audi, BMW und Mercedes an
05.10.2026

Der Lexus ES will dort angreifen, wo Audi, BMW und Mercedes seit Jahrzehnten den Ton angeben. Die neue japanische Luxuslimousine setzt...

DWN
Politik
Politik BND-Chef Jäger warnt vor Russlands "Schattenkrieg" gegen Deutschland
05.10.2026

Sabotage, Desinformation und Einflussnahme auf Wahlen: Deutschlands Geheimdienste zeichnen ein beunruhigendes Bild russischer Aktivitäten....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gasspeicher nur zu 58 Prozent gefüllt: Was das für den Winter bedeutet
05.10.2026

Deutschland startet mit ungewöhnlich niedrigen Gasvorräten in die Heizperiode. Die Speicher sind nach Angaben der Bundesnetzagentur nur...