Politik

Deutsche Medien kritisieren Polizeigewalt gegen Demonstranten auf Kuba

Die deutschen Medien kritisieren die Regierung in Kuba scharf. Die kubanische würde gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorgehen, um sie festnehmen zu lassen. Zudem sei die Pressefreiheit bedroht.
05.08.2021 21:37
Aktualisiert: 05.08.2021 21:37
Lesezeit: 1 min

„Die Zeit“ wörtlich: „Polizeigewalt und Festnahmen: Die Regierung in Kuba antwortet aggressiv auf die Proteste.“

Die „Deutsche Welle“ (Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland) berichtet: „Die Proteste scheint die kommunistische Führung des Inselstaates wieder unter Kontrolle gebracht zu haben. Zumindest erfährt man derzeit nichts über weitere regierungskritische Demonstrationen, das Regime hat viele Teilnehmer festnehmen lassen, die Präsenz von Sicherheitspersonal auf der Straße verstärkt und zeitweise den Zugang zum Internet eingeschränkt.“

Die „taz“ titelt „Pressefreiheit in Kuba: Kaltgestellt“.

Die „Tagesschau“ titelt: „Neue Proteste – Kubas Führung in der Zwickmühle“.

In einem weiteren Artikel führt die „Tagesschau“ aus: „Nach den Protesten in Kuba vor gut zwei Wochen sind inzwischen Dutzende Demonstranten verurteilt worden. Die kubanische Justiz verhängte Strafen von bis zu einem Jahr Gefängnis. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die Verfahren.“

Das „ZDF“ hatte Mitte Juli 2021 ausgeführt: „In Kuba wächst der Unmut über Mangelwirtschaft - Tausende protestierten gegen die Regierung. Die Polizei reagierte mit Festnahmen, das Internet ist offenbar blockiert (…) Im Zusammenhang mit den ersten Massenprotesten gegen die Regierung in Kuba seit Jahrzehnten sind nach Angaben von Amnesty International mindestens 115 Menschen dort willkürlich festgenommen worden.“

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