Finanzen

Bezahldienst Klarna will in weitere Märkte expandieren

Der schwedische Bezahldienst Klarna will den Schub für das Geschäft aus der Corona-Krise für eine weitere Expansion nutzen.
25.08.2021 11:47
Aktualisiert: 25.08.2021 11:47
Lesezeit: 1 min
Bezahldienst Klarna will in weitere Märkte expandieren
Die Leuchtschrift "Klarna" hängt am Stand der gleichnamigen Firma auf der Marketing-Fachmesse "Online Marketing Rockstars" (OMR) in den Messehallen. (Foto: dpa) Foto: Georg Wendt

Der schwedische Bezahldienst Klarna will den Schub für das Geschäft aus der Corona-Krise für eine weitere Expansion nutzen. Ziel sei es, neue Märkte und Einnahmequellen zu erobern, teilte das inzwischen mit 46 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen am Mittwoch mit. Banker rechnen damit, dass die Firma Anfang 2022 in New York an die Börse geht.

Aktuell ist Klarna in 17 Ländern aktiv und konzentriert sich darauf, in den USA stärker Fuß zu fassen. Trotz der Square- und Paypal-Konkurrenz zählt Klarna dort inzwischen 20 Millionen Kunden. Im zweiten Quartal stieg das Transaktionsvolumen - der Wert aller Transaktionen, die über die Klarna-Plattform abgewickelt wurden - auf 20 Milliarden Dollar von 12 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Allerdings weitete sich der Betriebsverlust auch um mehr als das Doppelte auf knapp 203 Millionen Dollar aus.

Ähnlich wie Affirm oder Afterpay, die kürzlich von Square gekauft wurden, bietet Klarna Ratenzahlungen an. Die sogenannte Buy-Now-Pay-Later(BNPL)-Branche boomt seit Beginn der Corona-Krise. Mit mehr als 90 Millionen Kunden gehört Klarna zu den größten Akteuren. Hinter dem Unternehmen stehen Finanzinvestoren wie Softbank, Sequoia, North Zone, Silver Lake, aber auch der Rapper Snoop Dogg.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Schweiz-Abkommen: EU-Staaten ebnen Weg für intensivere Zusammenarbeit mit der Schweiz
24.02.2026

Die Europäische Union und die Schweiz rücken politisch und wirtschaftlich enger zusammen. Neue Abkommen sollen zentrale Bereiche wie...

DWN
Finanzen
Finanzen Fedex-Aktie: Versandriese klagt auf Rückerstattung von Trump-Zöllen
24.02.2026

Der Logistikriese Fedex zieht gegen die US-Regierung vor Gericht – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Fedex-Aktie und den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aldi und Lidl vor juristischen Hürden: Expansion in Irland stößt auf Widerstand
24.02.2026

Aldi und Lidl stoßen bei ihrer Expansion in Irland zunehmend auf Widerstand durch Wettbewerber, die Planungsverfahren und Gerichte...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs aktuell unter 65.000 Dollar: Kryptowährung unter strukturellem Druck – was das heißt
24.02.2026

Der Bitcoin-Kurs gerät zunehmend unter strukturellen Druck. Es scheint immer mehr, dass Bitcoin der verwüstete Name des „digitalen...

DWN
Finanzen
Finanzen AMD-Aktien mit Kurssprung: Mega-Deal mit Meta euphorisiert die US-Börsen
24.02.2026

Die AMD-Aktie sorgt mit einem überraschenden Kurssprung für Aufsehen an den US-Börsen. Ein milliardenschwerer AMD-Meta-Deal beflügelt...

DWN
Finanzen
Finanzen Hoffnung für Novo Nordisk-Aktie? US-Listenpreise für Wegovy und Ozempic ab 2027 deutlich gesenkt
24.02.2026

Die Novo Nordisk-Aktie ist seit Wochen im freien Fall. Nun plant der Pharmakonzern drastische Schritte bei den US-Listenpreisen für...

DWN
Politik
Politik Minijobs auf der Kippe: Parallelwelt des Arbeitsmarkts steht in der Kritik
24.02.2026

Der Arbeitnehmerflügel der CDU fordert die teilweise Überführung von Minijobs in reguläre Tätigkeiten – was für Minijobber weniger...

DWN
Finanzen
Finanzen Neue Rohstoffordnung in Afrika: Wie China und Russland Europa abhängen
24.02.2026

Autobahnen für Eisenerz, Milliardenkredite für Einfluss und Militärpräsenz für Goldkonzessionen: Peking und Moskau haben in Afrika...