Technologie

Bundesregierung gründet landesweites Netzwerk für Wasserstoff-Forschung

Die Bundesregierung baut ein dezentral operierendes Innovationsnetz für Wasserstofftechnologien auf.
02.09.2021 17:02
Aktualisiert: 02.09.2021 17:02
Lesezeit: 1 min
Bundesregierung gründet landesweites Netzwerk für Wasserstoff-Forschung
Ein Auflieger mit Wasserstofftanks steht im Energiepark Mainz an der Wasserstofftankstelle. (Foto: dpa) Foto: Andreas Arnold

Deutschland bekommt ein Innovationszentrum für Wasserstofftechnologie (ITZ) - mit mehreren Standorten. Den Zuschlag bekommen Chemnitz (Sachsen), Duisburg (Nordrhein-Westfalen) und Pfeffenhausen (Bayern) sowie ein Konsortium in Norddeutschland, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Donnerstag mitteilte. Bis Ende 2024 stehen bis zu 290 Millionen Euro für die Standorte des Wasserstoffzentrums zur Verfügung.

"Damit wollen wir die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Westen, Osten, Süden und Norden unterstützen - ganzheitlich", so Scheuer. Die unterschiedlichen Standorte sollen jeweils zu verschiedenen Schwerpunkten der Wasserstofftechnologie forschen und unterschiedliche Bedürfnisse der Industrie aufgreifen. Sämtliche Verkehrsträger wie Schiene, Schiff, Auto und Flieger werden in den Blick genommen, kündigte Scheuer an. Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Politik
Politik Deutschland rüstet auf: Merz setzt auf europäische Führungsrolle
30.04.2026

Deutschland erhöht seine Verteidigungsausgaben massiv und stellt damit die Machtbalance in Europas Sicherheitspolitik neu zur Disposition....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Preisschock vor der Entlastung: Historischer Sprung an den Zapfsäulen
30.04.2026

Eigentlich sollten Autofahrer ab Mitternacht durch den neuen Tankrabatt aufatmen können – doch kurz vor dem Start der Steuersenkung...

DWN
Immobilien
Immobilien Warnsignal für den Immobilienstandort: Justiz-Debakel um Bauruine belastet Investitionsklima
30.04.2026

Der Fall des Fellbacher „Schwabenlandtowers“ entwickelt sich von einem lokalen Bau-Skandal zu einem besorgniserregenden Lehrstück für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Teuerung in der Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,0 Prozent
30.04.2026

Der Ölpreisschub infolge des Iran-Krieges hat die Inflation im Euroraum im April massiv angeheizt. Nach ersten Schätzungen des...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Zinsentscheid: Leitzinsen der Eurozone bleiben unverändert - wann kommt die Zinswende?
30.04.2026

Steigende Energiepreise, unsichere Märkte und eine fragile Wirtschaft setzen die EZB unter Zugzwang. Noch bleiben die Leitzinsen für die...

DWN
Politik
Politik VW-Aktie: Volkswagen im Abwärtsstrudel – Radikalkurs gegen Milliarden-Verlust
30.04.2026

Der Abwärtstrend bei Europas größtem Automobilhersteller setzt sich unvermindert fort: Volkswagen kämpft zum Jahresauftakt 2026 mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkt April: 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland
30.04.2026

Der Arbeitsmarkt zeigt auch im April kaum Bewegung. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt nur leicht, bleibt aber klar über der...

DWN
Panorama
Panorama Schlappe für Kulturstaatsminister: Gericht stoppt Weimers Kritik an Buchladen
30.04.2026

In einem juristischen Kräftemessen hat das Verwaltungsgericht Berlin dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer klare Grenzen aufgezeigt. In...