Technologie

Rekordkalter Winter auf Südkontinent Antarktika

Auf dem antarktischen Südkontinent herrscht derzeit der strengste Winter seit Jahrzehnten. Zuvor fiel auch der Winter auf der Nordhalbkugel ungewöhnlich kalt aus.
05.10.2021 14:39
Aktualisiert: 05.10.2021 14:39
Lesezeit: 1 min
Rekordkalter Winter auf Südkontinent Antarktika
Wissenschaftler vom Braunschweiger Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme bereiten 2013 den nächtlichen Einsatz eines unbemannten Fluggerätes vom Typ Carolo MMAV während einer Klima-Messung in der Antarktis vor. (Foto: dpa) Foto: Institut Für Luft- Und Raumfahr

Auf dem antarktischen Südkontinent der Erde herrscht derzeit ein ungewöhnlich kalter Winter. Wie das Portal Wetter Online berichtet, meldete die russische Forschungsstation Wostok am 1. Oktober mitten in der Antarktis rekordverdächtige minus 79,4 Grad. Die niedrigste je gemessene Temperatur im Oktober beträgt dort minus 80 Grad.

Wetter Online berichtet weiter: „Ungewöhnlich kalt gestaltete sich auf dem Kontinent der gesamte Winter. An der amerikanischen Amundsen-Scott Station waren es sogar die kältesten Monate des Südwinters seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1957. Mit durchschnittlich minus 61 Grad war der Winter sogar 4,5 Grad kälter als der Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre.“

Die Entwicklung ist bemerkenswert, weil auch schon der Winter 2020/2021 auf der Nordhalbkugel ungewöhnlich kalt ausfiel. So versanken beispielsweise Madrid und Athen im Schnee, während in Sibirien mehrere Kälterekord aufgestellt wurden, wie die DWN im Januar berichteten. So war der April sogar der kälteste April seit 40 Jahren in Deutschland und der kälteste April seit 2003 in ganz Europa.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Der wachsende Trend zu flexiblen Konsumausgaben bei deutschen Verbrauchern

Deutsche Haushalte verändern ihr Ausgabeverhalten grundlegend. Wo früher feste Sparpläne und monatliche Budgets den Alltag bestimmten,...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Aktien unter Druck: Milliardenverlust zeigt die verborgene Gefahr
13.08.2026

Ein gefeierter Tech-Investor setzte mit gewaltigem Hebel auf KI-Aktien und verlor innerhalb weniger Wochen rund 35 Milliarden US-Dollar....

DWN
Politik
Politik Rentensplitting statt Witwenrente: Steht die Hinterbliebenenrente vor dem Aus?
13.08.2026

Im Rahmen der Rentenreform steht plötzlich auch die Witwenrente zur Diskussion. Ein Expertenvorschlag: Ein verpflichtendes Rentensplitting...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Volvo ES90 im Test: Ein guter Grund, den Deutschen Lebewohl zu sagen?
13.08.2026

Der Volvo ES90 ist kein Elektroauto für Käufer, die möglichst günstig in die Premiumklasse einsteigen wollen. Doch wer Komfort,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Experten warnen: Pleitewelle hält bis mindestens 2027 an
13.08.2026

Seit Monaten steigt die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland. Daran dürfte sich so schnell nichts ändern, obwohl jüngste...

DWN
Politik
Politik Neue "Eisseidenstraße" nach Europa: Warum Reedereien Chinas Abkürzung meiden
13.08.2026

China eröffnet eine regelmäßige Arktisroute, die Transporte zwischen Asien und Europa erheblich beschleunigen könnte. Doch europäische...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Cernavoda: Rumänien schaltet AKW wegen Wassermangel ab
13.08.2026

Die Donau führt so wenig Wasser, dass Rumänien sein wichtigstes Atomkraftwerk komplett abschalten muss. Eine spektakuläre Rettungsaktion...

DWN
Politik
Politik KI-Steuer, steuerfreie Einkommen, Grundeinkommen? Zeit für einen Systemwechsel
13.08.2026

Wenn Erwerbsarbeit nicht mehr die Existenz sichert: Künstliche Intelligenz frisst Arbeitsplätze, Inflation und Steuern fressen Löhne,...

DWN
Technologie
Technologie KI: Beim Geld hört das Vertrauen auf
13.08.2026

KI-Agenten dürfen künftig vieles erledigen – nur beim eigenen Geld ziehen viele Menschen eine klare Grenze. Während das Vertrauen ins...