Finanzen

Digitale Währungen und die Zukunft des Geldes

110 Länder betreiben aktuell die Einführung einer staatlichen digitalen Zentralbankwährung. Das gibt den Notenbanken noch mehr Macht. Die Freiheit der Bürger könnte dadurch massiv eingeschränkt werden.
13.12.2021 21:12
Aktualisiert: 13.12.2021 21:12
Lesezeit: 1 min
Digitale Währungen und die Zukunft des Geldes
China nimmt unter allen Staaten, die eine digitale Zentralbankwährung einführen wollen, die Vorreiterrolle ein. (Foto: iStock.com/RHJ) Foto: RHJ

In einer richtungsweisenden Entscheidung erklärte die Zentralbank Chinas (PBOC) dezentrale digitale Währungen im September 2021 für illegal, indem sie Transaktionen mit Krypto-Währungen untersagte und offiziell sämtliche Aktivitäten mit digitalen Münzen als unrechtmäßig bezeichnete. Die PBOC erklärte: „Bei Transaktionen in virtuellen Währungen handelt es sich um illegale Finanzaktivitäten.“ Dem fügte sie hinzu, dass „rechtliche Risiken für Privatpersonen und Organisationen“ bestünden, die sich an Aktivitäten und Transaktionen mit virtuellen Währungen beteiligen.

Bedenklich ist hierbei, dass China zeitgleich mit diesem Verbot dezentraler Krypto-Währungen eine eigene digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency – CBDC) eingeführt hat. Im Jahr 2020 wurde ein Bild von Chinas staatlicher digitaler Währung, dem Digitalen Chinesischen Yuan (DCNY), im Internet veröffentlicht. Darauf war eine „Wallet“ zu sehen, die unterschiedliche Zahlungsformen akzeptiert, darunter mobile Zahlungen sowie Transaktionen unter Verwendung von QR-Codes.

Die PBOC erklärte, dass die Einführung des DCNY eine Reaktion auf die Bedrohung durch den Aufstieg dezentraler Krypto-Währungen wie Bitcoin sei und dass eine zentralisierte digitale Währung helfen würde, die Effizienz von Transaktionen innerhalb Chinas zu steigern.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Der wachsende Trend zu flexiblen Konsumausgaben bei deutschen Verbrauchern

Deutsche Haushalte verändern ihr Ausgabeverhalten grundlegend. Wo früher feste Sparpläne und monatliche Budgets den Alltag bestimmten,...

Altersvorsorge Neu Gedacht

***

Altersvorsorge-neu-gedacht.de ist eine Publikation von Bonnier Business Press Deutschland und ist Ratgeber zu den Themen Vorsorge und Geldanlage.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Generalsanierung: Bahnchefin Palla stellt die Weichen neu
12.08.2026

Die Generalsanierungen der Bahn sollten das marode Netz retten – doch Verspätungen und neue Probleme setzen den Konzern unter Druck. Nun...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Billigfluggesellschaften stehen vor dem Absturz: Ein Gigant könnte als Einziger übrig bleiben
12.08.2026

Zwei der drei unabhängigen Billigfluggesellschaften Europas hängen in den Seilen, nachdem der Ölpreisschock die Lage zusätzlich...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall-Street-Händler halten sich vor Inflationsbericht zurück
11.08.2026

Welche Impulse jetzt die Kurse bewegen und warum Anleger gespannt auf die neuen Daten blicken

DWN
Technologie
Technologie Nvidia holt die Wall Street ins KI-Geschäft
11.08.2026

Hunderte Milliarden Dollar fließen in den Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Der Chipriese Nvidia, der davon...

DWN
Politik
Politik Geleaktes Dokument zeigt, dass den USA Waffen fehlen: Was wir wissen
11.08.2026

Trumps Krieg gegen Iran leert die amerikanischen Lager für Langstreckenraketen. Das zeigen ein Leak und Berichte aus anonymen Quellen in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Hotels verlieren Gäste: Deutsche bleiben häufiger zu Hause
11.08.2026

Im Juni gab es in deutschen Hotels weniger Übernachtungen – vor allem inländische Gäste blieben aus. Im Halbjahr bleibt die Branche...

DWN
Finanzen
Finanzen Insiderhandel oder nicht? Trump verkauft seine Truth-Posts mit Zeitvorsprung an Firmen
11.08.2026

Wer Trumps Posts früher liest, kann an den Finanzmärkten Millionen bewegen – und genau dafür zahlen Händler bis zu 100.000 Dollar im...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Dürre macht Sprit teurer: Lokale Engpässe möglich
11.08.2026

Die Dürre erreicht die Tankstelle: Sinkende Rheinpegel verteuern den Transport von Benzin und Diesel. Drohen jetzt regionale Engpässe,...