Deutschland

Umfrage: 2021 war für die Hälfte der Bürger kein gutes Jahr

Corona, Flut, humanitäre Krisen: Für rund die Hälfte der Menschen in Deutschland war 2021 kein gutes Jahr.
11.01.2022 13:00
Lesezeit: 1 min
Umfrage: 2021 war für die Hälfte der Bürger kein gutes Jahr
Die Bundesstraße durch das Ahrtal ist hinter einem Tunnel von der Sturzflut im Juli weggerissen worden (Luftaufnahme mit einer Drohne). (Foto: dpa) Foto: Thomas Frey

Corona, Flut, humanitäre Krisen: Für rund die Hälfte der Menschen in Deutschland war 2021 kein gutes Jahr. Laut einer Umfrage empfanden 48 Prozent die vergangenen zwölf Monate als eher schlecht oder sehr schlecht, teilte das Meinungsforschungsinstitut YouGov am Donnerstag mit. 40 Prozent der Befragten dagegen blickten positiv zurück.



Abgesehen von der Corona-Pandemie war die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands für knapp ein Drittel (29 Prozent) der Befragten das Ereignis des Jahres, gefolgt von der Bundestagswahl (19 Prozent). Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan sahen 6 Prozent als das bestimmende Ereignis des vergangenen Jahres.



Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war während des letzten ihrer insgesamt 16 Amtsjahre für 22 Prozent der Befragten die beliebteste Politikerin. Auf Platz zwei der Umfrage landete mit 11 Prozent Deutschlands neuer Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), gefolgt von Kanzler Olaf Scholz (SPD, 9 Prozent) und dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, 7 Prozent).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Schlüsselindustrien im Umbruch: Deutschlands Rolle am europäischen Markt
15.02.2026

Deutschland steht vor neuen wirtschaftlichen Weichenstellungen in einem sich wandelnden europäischen Umfeld. Wie lässt sich unter diesen...

DWN
Politik
Politik Grenzwerte: Umweltbundesamt bestätigt ausreichende Luftqualität in Deutschland
15.02.2026

Die Europäische Union gibt Grenzwerte vor, die in den Ländern eingehalten werden müssen. Die Luftqualität in Deutschland hat im...

DWN
Technologie
Technologie Elektronische Patientenakte spärlich genutzt: Gesundheitsministerin will ePA attraktiver machen
15.02.2026

Gesundheitsministerin Nina Warken weiß, dass bisher nur ein Bruchteil der gesetzlich Versicherten die sogenannte ePA aktiv nutzen. Sie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EZB setzt auf strikte Regeln für Banken: Kapital als Stabilitätsanker
15.02.2026

Die EZB hält trotz politischen Drucks an strikten Kapitalregeln für Banken fest und warnt vor Risiken für die Finanzstabilität. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Historische Marke: Musks Vermögen überschreitet 800 Milliarden Dollar
14.02.2026

Elon Musk überschreitet als erster Unternehmer die 800-Milliarden-Dollar-Marke und baut seinen Vorsprung an der Spitze der Forbes-Liste...

DWN
Politik
Politik Chinas Militär im Umbruch: Xi Jinpings Strategie im Taiwan-Konflikt
14.02.2026

Chinas Führung greift tief in die militärische Machtstruktur ein und ordnet die Spitzen der Streitkräfte neu. Welche Folgen hat dieser...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Was Wirtschaftsprüfer zuerst prüfen: Wie Unternehmen bei der Prüfung bestehen
14.02.2026

Unternehmen stehen bei Abschlussprüfungen unter wachsendem regulatorischem Druck und steigenden Transparenzanforderungen. Entscheidet sich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mercedes-Benz S-Klasse: Software als zentraler Entwicklungsfaktor im Luxussegment
14.02.2026

Mercedes-Benz modernisiert die S-Klasse umfassend und rückt Software, Digitalisierung und Komfort stärker in den Fokus. Welche Rolle...