Technologie

World Economic Forum: „Impfpässe dienen naturgemäß als eine Form der digitalen Identität“

Das World Economic Forum macht keinen Hehl mehr aus seinen Ansichten und Zielen. In einem Bericht führt es löblich aus, dass die digitalen Impfpässe als eine Form der digitalen Identität genutzt werden sollen. Zu Beginn der Pandemie prophezeite der Chef des World Economic Forum, Klaus Schwab, dass es bald zu einer „Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität“ kommen werde.
23.02.2022 11:53
Aktualisiert: 23.02.2022 11:53
Lesezeit: 3 min
World Economic Forum: „Impfpässe dienen naturgemäß als eine Form der digitalen Identität“
Klaus Schwab (l), Gründer und Exekutivvorsitzender des Weltwirtschaftsforums (WEF). (Foto: dpa) Foto: Salvatore Di Nolfi

„Die COVID-19-Pandemie hat zu einem verstärkten Fokus auf die Macht medizinischer Daten, insbesondere sogenannter Impfpässe, geführt. Diese Pässe dienen naturgemäß als eine Form der digitalen Identität. Kommerzielle Unternehmen dienen in mehreren Gerichtsbarkeiten als eine Art zentralisierter Datenvermittler“, schreibt das World Economic Forum (WEF) in ihrem Bericht „Advancing Digital Agency: The Power of Data Intermediaries – INSIGHT REPORT FEBRUARY 2022“.

Das WEF wörtlich: „Kommerzielle Unternehmen dienen in mehreren Gerichtsbarkeiten als eine Art zentralisierter Datenvermittler. Angesichts der Sensibilität dieser Art von Gesundheitsdaten haben Regierungen in vielen Fällen Drittanbieter beauftragt, solche Systeme zu verwalten. Es überrascht nicht, dass strenge Sicherheits- und Datenschutzkriterien in den meisten Fällen für solche Systeme von zentraler Bedeutung sind, nicht zuletzt, weil ein gesundheitspolitisches Anliegen der öffentlichen Ordnung auf wachsendem Vertrauen in das System beruht.“

Die Tatsache, dass die digitalen Impfpässe zu einem späteren Zeitpunkt als digitale Identitäten in anderen Bereichen dienen sollen, hatten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten (DWN) sehr früh erkannt.

Am 10. März 2021: führten die DWN aus: „Die Schweizer haben die Einführung einer digitalen Identifizierungsnummer für jeden Bürger mit großer Mehrheit abgelehnt. Den Deutschen wurde diese vor fünf Tagen ungefragt verordnet. Das Konzept einer digitalen Identität wurde maßgeblich von Bill Gates, der Rockefeller-Stiftung und dem Weltwirtschaftsforum entwickelt.“

Am 3. April 2021 führten die DWN aus: „Das Weltwirtschaftsforum und die Rockefeller Stiftung sind die Haupttreiber der Einführung von digitalen Gesundheitspässen. Die EU-Kommission hatte zwei Jahre vor der Corona-Pandemie eine ,Roadmap zur Impfung‘ ausgearbeitet.“

Am 12. Mai 2021 berichteten die DWN: „Alsbald soll beim internationalen Flugverkehr ein digitaler Gesundheitspass, der dann wegen der Corona-Krise als Impfpass dienen soll, zum Einsatz kommen. Die Reisefreiheit wird voraussichtlich an diesen Pass gekoppelt sein. Ein diesbezügliches Projekt wurde mit Hilfe der Rockefeller Stiftung ins Leben gerufen. Das Weltwirtschaftsforum wirbt für das Projekt.“

Am 15. Juli 2021 berichteten die DWN: „Im Jahr 1996 hatte der Tech-Pionier Bill Gates in einem Artikel geschildert, wie ein digitales Wallet unsere Schlüssel, unser Bargeld, unsere Ausweise und viele andere Dinge digital speichern werde, um sie ausschließlich digital nutzen zu können.“

Am 26. August 2021 führten die DWN aus: „Der französische Rüstungskonzern ,Thales‘ berichtet, dass die digitalen Impfpässe eine gute Gelegenheit dafür bieten, digitale Geldbörsen, Führerscheine und weitere Dinge einzuführen. Digitale ,Impfpässe‘ werden eine Schlüsselrolle spielen, um den Bürgern den Zugang zu allen Arten von Diensten zu ermöglichen und als Vorläufer für die Einführung mobiler digitaler IDs dienen‘, so Thales.“

Am 14. September 2021 führten die DWN aus: „Die EU plant, 80 Prozent der EU-Bürger bis zum Jahr 2030 mit digitalen IDs auszustatten. Die digitalen Impfpässe spielen als Vorläufer für die Einführung mobiler digitaler IDs eine Schlüsselrolle.“

Zu diesem Thema wurden noch eine Reihe von weiteren Artikeln auf der Webseite der DWN veröffentlicht.

Bei einer Rede am „Chicago Global Council on Global Affairs“ sagte der Gründer des World Economic Forum (WEF), Klaus Schwab, dass die vierte industrielle Revolution im Rahmen des „Great Reset“ „zu einer Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen“ werde. In seinem Buch „Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution“ schreibt er, dass beispielsweise implantierbare Microchips eingesetzt werden könnten, um die Gedanken von Menschen zu lesen.

„Wenn sich die Fähigkeiten in diesem Bereich (Kriminalitätsbekämpfung, Anm.d.Red.) verbessern, wird die

Versuchung für Strafverfolgungsbehörden und Gerichte zunehmen, Techniken einzusetzen, um die Wahrscheinlichkeit krimineller Aktivitäten zu bestimmen, Schuldgefühle zu bewerten oder möglicherweise sogar Erinnerungen direkt aus dem Gehirn der Menschen abzurufen. Selbst das Überschreiten einer nationalen Grenze könnte eines Tages einen detaillierten Gehirn-Scan erfordern, um das Sicherheitsrisiko einer Person zu bewerten“, schreibt Schwab.

Schwab befürwortet auch offen etwas, von dem die Medien immer noch behaupten, es sei nur ein Diskussionsfeld für Verschwörungstheoretiker, nämlich „aktive implantierbare Mikrochips, die die Hautbarriere unseres Körpers durchbrechen“. Das WEF führt auf seiner Webseite aus, wie vor wenigen Jahren Tausende von Schweden sich Microchips in ihre Körper implantiert haben.

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