Politik

Ukraine meldet Tötung von zweitem russischen Top-General

Dem ukrainischen Geheimdienst meldet die Tötung des ersten stellvertretenden Befehlshabers der 41. russischen Armee. Zuvor hatten ukrainische Scharfschützen Andrei Sukhovetsky, ebenfalls stellvertretender Kommandeur der 41. russischen Armee, getötet.
08.03.2022 13:40
Aktualisiert: 08.03.2022 13:40
Lesezeit: 1 min
Ukraine meldet Tötung von zweitem russischen Top-General
Generalmajor Vitaly Gerasimov soll getötet worden sein. (Screenshot)

Der ukrainische Militärgeheimdienst teilte am Dienstag mit, dass ukrainische Streitkräfte einen russischen General in der Nähe der belagerten Stadt Charkiw getötet haben, so der englischsprachige Dienst der Nachrichtenagentur „Reuters“.

Generalmajor Vitaly Gerasimov, erster stellvertretender Befehlshaber der 41. russischen Armee, wurde am Montag getötet, teilte die Hauptnachrichtendirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums in einer Erklärung mit.

Die 41. Armee sind die konventionellen Bodentruppen, die dem Zentralen Militärbezirk zugeordnet sind, der das kombinierte geografische Kommando der russischen Streitkräfte in den weitläufigen, aber dünn besiedelten östlichen zentralen Gebieten des Landes darstellt, die sich von etwa Moskau über Sibirien erstrecken.

Das russische Verteidigungsministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Ein weiterer russischer General, Andrei Sukhovetsky, ebenfalls stellvertretender Kommandeur der 41. Armee, wurde Ende Februar getötet.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Goldgedeckte Digitalwährungen als Brücke zwischen Sachwerten und Finanztechnologie

Steigende Inflation, geopolitische Unsicherheiten und die fortschreitende Digitalisierung verändern die Anforderungen an moderne Formen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Intel verzeichnet nach Trump-Beitrag große Gewinne; Aktien erholen sich, da Iran-Abkommen greift
18.06.2026

Ein turbulenter Handelstag voller Überraschungen: Erfahren Sie, welche Faktoren die Märkte antreiben und warum Anleger jetzt umdenken...

DWN
Politik
Politik Koalition verschiebt Abstimmung über Gesundheits-Sparpaket
18.06.2026

Das umstrittene Sparpaket der schwarz-roten Koalition für stabile Krankenkassenbeiträge soll noch nicht in der kommenden Woche im...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Grünes Licht aus Brüssel: Bund darf bei Panzerbauer KNDS einsteigen
18.06.2026

Die Bundesregierung hat beim geplanten Einstieg beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS eine wichtige Hürde genommen. Die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Vom PKW zum Panzer: Europa braucht keine neuen Fabriken für Rüstung
18.06.2026

In den letzten Monaten gibt es Diskussionen darüber, dass Automobilhersteller einen Teil ihrer ungenutzten Kapazitäten für die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Streit um die Arbeitszeit: Scharfe Kritik an Plänen für flexibleren Achtstundentag
18.06.2026

Die Pläne des SPD-geführten Arbeitsministeriums zur Arbeitszeitflexibilisierung stoßen auf harten Widerstand. Wirtschaft und der...

DWN
Politik
Politik Gentechnik ohne Label: EU macht den Weg für neue Züchtungen frei
18.06.2026

Genverändertes Obst und Gemüse landet in der EU bald ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarktregal. Das Europäische Parlament hat den...

DWN
Politik
Politik Verfassungszoff ums neue Heizgesetz: Droht der Koalition eine Klatsche in Karlsruhe?
18.06.2026

Das geplante Heizgesetz der schwarz-roten Koalition wackelt: Ein neues Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags bescheinigt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflation bleibt hartnäckig: Ifo sieht nur kurze Erholung
18.06.2026

Die deutsche Wirtschaft steckt in der längsten Stagnationsphase seit 1949 fest. Mit dem erhofften Kriegsende im Iran hellen sich die...