Finanzen

Krügerrand und mehr: Aktuelle Schalterverkaufs-Kurse für Goldmünzen

Die Preise für Goldmünzen ziehen angesichts des Kriegs in der Ukraine weiter an.
12.03.2022 13:46
Lesezeit: 1 min
Krügerrand und mehr: Aktuelle Schalterverkaufs-Kurse für Goldmünzen
Vorder- und Rückseite der südafrikanischen Krüger-Rand-Münze (Archivfoto von 1985). (Foto: dpa) Foto: Lehtikuva

Frankfurt/Main - Schalterverkaufskurse:

Aktuell Vorwoche
(12.3.2022) (5.3.2022)
Euro Euro
20 Goldmark Wilhelm II 495,50 475,60
10 Rubel Tscherwonez 545,00 525,00
Krügerrand 1/1 Unze 1 978,00 1 895,00
2000 Philharmonia 1/1 Unze 1 973,00 1 890,00
Austr. Nugget 1/1 Unze 1 905,50 1 857,00
Americ. Eagle 1/1 Unze 2 011,00 1 928,00
Maple Leaf 1/1 Unze 1 973,00 1 890,00



Quelle: Degussa Goldhandel (Frankfurt/Main)

Gold bleibt angesichts des Ukraine-Krieges und der hohen Verunsicherung als sicherer Hafen gefragt. Schon vor dem Kriegsausbruch hatte der Goldpreis zugelegt. Seit Beginn der Invasion Russlands beschleunigte sich der Anstieg. Seit Ende 2021 beläuft sich das Plus auf knapp zwölf Prozent; dabei gehen sieben Prozentpunkte auf den Anstieg seit der Invasion Russlands zurück.

Der Krieg schürt die Angst vor einer noch stärker steigenden Inflation. Russland ist ein wichtiger Lieferant von Erdöl, Erdgas und anderen Rohstoffen. Sanktionen des Westens oder Ausfuhrbeschränkungen von Russland könnten die Preise noch weiter nach oben treiben. Viele Anleger erhoffen sich von Gold einen Inflationsschutz. Dies gilt umso mehr, da die Situation für die Notenbanken immer schwieriger wird. Schließlich treibt der Krieg nicht nur die Inflation nach oben, sondern belastet auch das Wirtschaftswachstum.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: SpaceX-Aktien legen deutlich zu, während sich Tech-Werte erholen
29.06.2026

Erfahren Sie, welche entscheidenden Faktoren die Märkte jetzt bewegen und warum Anleger wieder optimistischer in die Zukunft blicken.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Prognose: Deutsche Bank senkt Erwartungen deutlich
29.06.2026

Eine weitere Großbank hat ihre Goldpreis-Prognose nach unten korrigiert. Die Experten der Deutschen Bank haben ihre Erwartungen für den...

DWN
Finanzen
Finanzen Die schwankende Adobe-Aktie wird immer attraktiver
29.06.2026

Die Adobe-Aktie ist stark gefallen und wirkt im Vergleich zu vielen Tech-Werten günstig bewertet. Doch Anleger fragen sich, ob Adobe seine...

DWN
Panorama
Panorama Sechs Tote in Stade nach Schießerei – Was bisher über die Tat bekannt ist
29.06.2026

In einer Jugendeinrichtung im niedersächsischen Stade sind Schüsse gefallen. Es gibt mehrere Tote und Schwerverletzte und die Politik...

DWN
Finanzen
Finanzen Airbus bekommt Rekordsumme: EU-Förderbank zahlt drei Milliarden 
29.06.2026

Die Europäische Investitionsbank soll Prioritäten der EU finanzieren helfen - etwa bei Sicherheit und Verteidigung. Die Förderbank...

DWN
Politik
Politik Spitzel, Quellen und Agenten: Maaßen kritisiert Verfassungsschutz
29.06.2026

Der frühere Chef des Inlandsnachrichtendienstes Hans-Georg Maaßen kritisiert beim 1. Demokratiekongress der AfD seine ehemaligen...

DWN
Politik
Politik Europäische Fonds: Wo EU-Geld am häufigsten durch Betrug verschwindet
29.06.2026

Während Italien und Rumänien in absoluten Zahlen an der Spitze der Länder stehen, ist der geschätzte Schaden pro Einwohner durch Betrug...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenzverfahren: Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen in Deutschland
29.06.2026

Depot betrieb vor einigen Jahren noch rund 400 Geschäfte. Jetzt macht der Einzelhändler erneut eine große Zahl an Geschäften dicht....