Politik

Algerien will Staatenbund BRICS beitreten

Die algerische Regierung will dem BRICS-Format beitreten. Zuvor hatten schon mehrere andere Staaten Interesse bekundet.
01.08.2022 09:00
Aktualisiert: 01.08.2022 09:19
Lesezeit: 1 min
Algerien will Staatenbund BRICS beitreten
Ein kleiner Junge steht neben der algerischen Flagge. Das nordafrikanische Land will dem BRICS-Format beitreten. (Foto: dpa) Foto: Alvaro Barrientos

Algerien hat nach Angaben von Präsident Abdelmadjid Tebboune Interesse daran, dem Staatenbund BRICS beizutreten. Zu der Gruppe gehören Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.

Algerien erfülle aus seiner Sicht die meisten Bedingungen für einen solchen Beitritt, sagte Tebboune am Sonntagabend in einem TV-Interview. Vor wenigen Tagen erst hatte der Iran erklärt, er wolle sich dem Bund anschließen. Nach russischen Angaben ist auch Argentinien interessiert. Und auch Saudi-Arabien hatte vor einigen Tagen offiziell sein Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet.

Lesen Sie dazu: Neue Weltordnung: Saudi-Arabien erwägt Beitritt zu BRICS

Mitte Juni hatte Russlands Präsident Wladimir Putin angekündigt, angesichts der westlichen Sanktionen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine den Handel mit den BRICS-Staaten zu stärken. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte gewarnt, die Welt dürfe nicht in eine "G7 plus"- und eine "BRICS plus"-Gruppe zerfallen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kapitalismus lebt: Warum Yanis Varoufakis mit seiner Theorie vom Technofeudalismus zugleich falsch und richtig liegt
25.10.2026

Der Kapitalismus ist tot. An seine Stelle ist ein neofeudales System getreten, in dem sich die Macht in den Händen der Eigentümer...

DWN
Finanzen
Finanzen OpenAI-IPO: Die wahre Sorge der Finanzchefin vor dem Börsengang
25.10.2026

Während die Finanzwelt auf den milliardenschweren OpenAI-Börsengang wartet, treibt Finanzchefin Sarah Friar eine ganz andere Sorge um:...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Arbeitnehmer in der Dauerkrise: Immer mehr psychische Erkrankungen
25.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Technologie
Technologie Adobe-Alternative kostenlos: Ein verärgerter Kunde fordert den Milliardenkonzern heraus
25.10.2026

Ein Kunde will sein Adobe-Abo kündigen und soll dafür auch noch bezahlen. Seine Rache könnte den Software-Riesen teuer zu stehen kommen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI im Unternehmen: Warum ChatGPT allein noch keine Prozesse automatisiert
25.10.2026

ChatGPT schreibt Texte, fasst Informationen zusammen und spart Mitarbeitern Zeit. Doch wer KI wirklich zur Prozessautomatisierung nutzen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Robin Zeng: Der Chinese, von dem Deutschlands Autobauer abhängen
25.10.2026

Er baut keine Autos, doch ohne ihn hätten BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz ein gewaltiges Problem. Der chinesische Milliardär Robin Zeng...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Pflege statt Arbeit: Immer mehr pflegende Erwerbstätige verschwinden vom Arbeitsmarkt
25.10.2026

Die wachsende Zahl pflegender Angehöriger könnte den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren laut einer Prognose spürbar belasten: Bis 2045...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Umsatzwarnungen: Lindt & Sprüngli entlässt Konzernchef Lechner
25.10.2026

Der Schokohasen-Hersteller leidet unter teuren Kakaopreisen und dem heißen Sommer. Nun soll ein alter Bekannter vorm Weihnachtsgeschäft...