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Jobcenter-Studie: Kompetente Beratung, aber kaum Hilfe bei der Jobsuche

Menschlich top, fachlich wirkungslos? Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeichnet ein paradoxes Bild der deutschen Jobvermittlung. Während Langzeitarbeitslose den Mitarbeitern in den Behörden mehrheitlich gute Noten für ihre Kompetenz und Freundlichkeit geben, bleibt der Erfolg auf dem Arbeitsmarkt oft aus. Für fast jeden zweiten Betroffenen (47 Prozent) sind die Termine im Jobcenter reine Formsache, die ihre Chancen auf eine feste Anstellung in keiner Weise verbessern.
17.03.2026 11:42
Lesezeit: 2 min
Jobcenter-Studie: Kompetente Beratung, aber kaum Hilfe bei der Jobsuche
47 Prozent der Langzeitarbeitslosen sehen Jobcenter-Termine als reine Formsache. Was die Bertelsmann-Studie kritisiert und welche Reformen ab 2026 geplant sind (Foto: dpa). Foto: Jens Kalaene

Im Folgenden:

  • Warum fast die Hälfte der Bürgergeldempfänger Jobcenter-Termine als wirkungslos erlebt.
  • Wie die Bertelsmann Stiftung eine grundlegende Reform der deutschen Arbeitsvermittlung begründet.
  • Welche Rolle die ab Juli 2026 geltenden strengeren Regeln bei der Jobvermittlung spielen sollen.

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