Politik

Krim-Krise: Gespräch zwischen Kerry und Lawrow gescheitert

Lesezeit: 1 min
14.03.2014 17:47
Der letzte Versuch einer diplomatischen Lösung ist gescheitert. Vor dem Krim-Referendum am Sonntag konnten sich die Außenminister Russlands und der USA auf keine gemeinsame Linie im Konflikt einigen. Das russische Außenministerium droht unterdessen, bei weiteren Ausschreitungen in der Ost-Ukraine eingreifen zu wollen.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Ukraine  
Russland  
USA  

Russland und die USA haben ihre Differenzen im Ukraine-Konflikt nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow nicht beilegen können. Die Meinungsverschiedenheiten blieben bestehen, sagte Lawrow nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry am Freitag in London. Die Krise sei nicht das Ergebnis russischen Handelns. Eine internationale Struktur zu Vermittlung in dem Konflikt bezeichnete Lawrow als nicht nötig. Pläne für eine Invasion der Ostukraine gebe es nicht. Sanktionen des Westens seien kontraproduktiv, sie schadeten den Beziehungen.

Damit setzte sich Lawrow allerdings in Widerspruch zum Außenministerium in Moskau: Dort hatte es am Freitag Nachmittag geheißen, Russland werde in der Ostukraine eingreifen, wenn die Russen im Land bedroht würden. Am Donnerstag hatte es bei Ausschreitungen zwischen prorussischen und prowestlichen Kräften einen Toten gegeben (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Kuba wird neuer Spionage-Stützpunkt Chinas
09.06.2023

Das Verhältnis zwischen China und den USA hat eine neue dramatische Wendung erfahren. China soll gerade dabei sein, auf Kuba eine...

DWN
Finanzen
Finanzen China erhöht Goldbestände den siebten Monat in Folge
09.06.2023

Chinas Zentralbank hat im Mai ihre Goldreserven weiter aufgestockt. Zugleich gingen die chinesischen Dollarbestände weiter zurück....

DWN
Finanzen
Finanzen Forschung: Mehrheit der Finfluencer verbreitet nur „weißes Rauschen“
09.06.2023

Finanz-Influencer geben Anlagetipps an Millionen von Menschen. Doch laut Studien ist bloß eine Minderheit sachkundig.

DWN
Politik
Politik Ukraine: Schwere Gefechte im Süden und Osten des Landes
09.06.2023

Die ukrainische Gegenoffensive nimmt an Fahrt auf. Laut russischen Angaben wird in Gebieten im Süden und Osten der Ukraine erneut heftig...

DWN
Politik
Politik Machtkampf in Ostasien: „Shangri-La“ im Zeichen der Konfrontation
08.06.2023

Der Machtkampf der USA mit China prägt die Sicherheitskonferenz Shangri-La Dialogue in Singapur. Für Ostasien steht viel auf dem Spiel....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Axel Springer Verlag will KI-Firmen zukaufen
09.06.2023

Der Axel Springer Verlag wills in Geschäft mit Künstlicher Intelligenz einsteigen. Eine neue Abteilung soll ausloten, welche...

DWN
Politik
Politik Rundfunkgebühr: Ministerpräsidenten erteilen neuen Geldforderungen klare Absage
08.06.2023

Die Forderung des SWR-Intendanten und derzeitigen Vorsitzenden der ARD, Kai Gniffke, nach einer Erhöhung der Rundfunkgebühren, stößt...

DWN
Finanzen
Finanzen Schweizer Parlament gibt grünes Licht für Credit-Suisse-Untersuchung
08.06.2023

Das Schweizer Parlament macht den Weg frei für eine Untersuchung zum Zusammenbruch der Credit Suisse. Nun müssen Bankmanager fürchten,...