Wirtschaft
Anzeige

Die Sorgen der deutschen Handwerker

Das deutsche Handwerk bietet viel Perspektive, viele Chancen und Möglichkeiten. Doch nicht alles läuft in der Praxis oder Theorie, wie es laufen sollte. Wie die Situation des deutschen Handwerks aus der Sicht eines Metallbauers und eines Metallbaumeisters aussieht und wo der Weg für die Branche in ihren Augen hingehen könnte.
22.10.2022 09:13
Aktualisiert: 22.10.2022 09:13
Lesezeit: 1 min
Die Sorgen der deutschen Handwerker
Handwerker werden immer gebraucht. Doch die Branche hat nicht genug Nachwuchs. (Foto: dpa) Foto: Orestis Panagiotou

Die Auftragslage ist gut, das Geschäft wächst noch. Theoretisch sind die Weichen für eine gute Zukunft der Handwerkerbranche gestellt. Doch nicht alles läuft real so ab, wie es geplant war. Und das geschieht unabhängig vor der aktuellen Energiekrise.

Kernproblem Fachkräftemangel

Viele Gründe für den Fachkräftemangel liegen schon früh in der Erziehung: „Es fängt meist schon im Elternhaus an. Viele Eltern sagen ihren Kindern: Mach erstmal Abitur, anschließend gehst du studieren und dann sehen wir weiter. Sowas kommt der Handwerksbranche nicht entgegen.“ Aber auch der Umgang mit Azubis lässt teilweise zu wünschen übrig. Auszubildende sollten nicht als billige Arbeitskräfte missverstanden werden. Sie sind eine Investition in die deutsche Zukunft, zumindest aber in die eigene Branche.

Das sind seit langem schon bekannte Probleme. Akut hingegen ist die derzeitige Situation. Welchen Weg soll das Handwerk einschlagen, wenn es sich vor Aufträgen kaum retten, diese aber aufgrund der Kostenlage nicht erfüllen kann? Die Abwärtsspirale wirkt bedrohlich. Lesen Sie hier, wie das Ganze einmal aus der Sicht eines Metallbauers aussieht.


DWN
Unternehmen
Unternehmen KI-Chips aus Sachsen: Infineon eröffnet im Juli neue Chipfabrik in Dresden
20.02.2026

Es ist die größte Investition in der Unternehmensgeschichte von Infineon. Fünf Milliarden Euro investiert Deutschlands größter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Krka Generika: Wie Innovationen Preise und Märkte revolutionieren
20.02.2026

Der slowenische Pharmakonzern Krka entwickelt Generika, die den Markt verändern und Patienten besser versorgen sollen. Trotz fallender...

DWN
Politik
Politik NATO unter Druck: USA drängen auf Ende der Irak-Mission und Truppenabbau im Kosovo
20.02.2026

Die USA drängen in der NATO auf einen Kurswechsel und stellen Auslandseinsätze zunehmend infrage. Steht das Bündnis vor einer...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB verhängt Millionenstrafe gegen US-Großbank J.P. Morgan
20.02.2026

Die EZB nimmt das amerikanische Geldhaus ins Visier, weil es den Aufsehern über Jahre falsche Zahlen gemeldet habe. Damit hat J.P. Morgan...

DWN
Politik
Politik KEF-Bericht: Kommt eine neue Empfehlung zum Rundfunkbeitrag?
20.02.2026

Eine Expertenkommission legt einen neuen Bericht zum Rundfunkbeitrag vor. Diesmal könnte auch eine aktualisierte Empfehlung zur...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Breite Allianz für faire Bezahlung: Mehrheit fordert Tarifpflicht bei Staatsaufträgen
20.02.2026

In der Debatte um die Verwendung öffentlicher Gelder zeichnet sich ein deutlicher Stimmungsumschwung ab: Eine große Mehrheit der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Konjunktureller Frühling: Unternehmensstimmung in der Eurozone überrascht positiv
20.02.2026

Die Wirtschaft in der Eurozone startet mit unerwartetem Rückenwind in das Frühjahr, da sich die Stimmung in den Unternehmen im Februar...

DWN
Politik
Politik Pakt für den Sozialstaat: Grüne signalisieren Union und SPD Reformbereitschaft
20.02.2026

Die Fraktionsspitze der Grünen zeigt sich offen für einen parteiübergreifenden Schulterschluss, um den deutschen Sozialstaat grundlegend...