Finanzen
Anzeige

Sport-Großevents: Wie Gastgeber in die Schuldenfalle geraten

Die große Gefahr, bei der Ausrichtung von Großevents wie Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften ist, dass sich die Gastgeber finanziell übernehmen. Den Schaden hat der Steuerzahler – und das für viele Jahrzehnte.
25.11.2022 09:22
Lesezeit: 1 min

In den vergangenen 20 Jahren gab es einige mahnende Beispiele dafür, wie man als Gastgeber im Wunsch nach Superlativen ganz schnell in einer Schuldenfalle landet. In vielen Fällen haben die zu hohen Ausgeben Gastgeber über Jahre zurückgeworfen, dabei sollte ein wichtiges Ziel einer Austragung eines Großevents ja sein, dass der Gastgeber davon profitiert und sich nicht selbst schadet.

Von Olympia in die Schuldenkrise

Synonym dafür, wie man sich als Austragungsort für ein sportliches Großereignis komplett übernehmen kann, ist Griechenland. Bei der Vergabe der ölympischen Sommerspiele an Athen 1997 war ein Budget von 4,5 Milliarden Euro geplant. Die tatsächlichen Ausgaben lagen dann weit darüber. Viele Experten sind heute der Ansicht, dass seit den Olympischen Spielen in Athen die Schuldenkrise Griechenlands außer Kontrolle geriet.

In Anbetracht der derzeitig angespannten Situation stellt sich doch die Frage, ob einem Land der Sieg im Auswahlverfahren wirklich hilft. Um Katar muss man sich sicher keine Sorgen machen, doch wer wird der nächste sein?


DWN
Politik
Politik Grüne: Regierung muss beim Hitzeschutz dringend handeln
29.06.2026

Die Regierung tut nach Ansicht der Grünen zu wenig, um die Menschen vor Hitze zu schützen. Die Oppositionspartei verlangt Klimaanlagen...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Prognose: Deutsche Bank senkt Erwartungen deutlich
29.06.2026

Eine weitere Großbank hat ihre Goldpreis-Prognose nach unten korrigiert. Die Experten der Deutschen Bank haben ihre Erwartungen für den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Norwegens Ölfonds-Chef warnt: Wer KI nicht versteht, sollte als CEO gehen
29.06.2026

Nicolai Tangen verwaltet den größten Staatsfonds der Welt und zählt zu den einflussreichsten Investoren überhaupt. Im Interview...

DWN
Technologie
Technologie KI-Boom: Südkorea steckt Hunderte Milliarden in seine Chip-Industrie
29.06.2026

Mit einem Rekord-Investitionspaket wollen Samsung und SK Hynix Südkoreas Technologiestärke sichern. Präsident Lee Jae Myung spricht von...

DWN
Politik
Politik Rentenreform: Minijobs sollen wegfallen - was bedeutet das?
29.06.2026

Die Rentenkommission schlägt der Bundesregierung vor, Minijobs weitgehend abzuschaffen. Die bisher „geringfügig Beschäftigten“...

DWN
Politik
Politik Schwarz-rote Regierung: Kommt das Reformpaket vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt?
29.06.2026

Union und SPD wollen sich vor der wichtigen Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt zusammenraufen und Entscheidungen für die...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld bedroht? Bundesfinanzministerium kündigt Gesetze gegen Steuerbetrug an
29.06.2026

Das Bundesfinanzministerium geht gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche vor. Wie Staatssekretär Michael Schrodi (SPD) nach einem...

DWN
Politik
Politik Investor: Diese Unternehmen gewinnen Europas Drohnenkrieg
29.06.2026

Auf dem Markt für militärische Drohnen wird eine Auslese erwartet. Doch der Krieg in der Ukraine gibt Europa die Chance, sich global zu...