Politik

Lothar Wieler verlässt Robert Koch-Institut

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, legt sein Amt nieder. Zum 1. April wird er das RKI auf eigenen Wunsch verlassen.
11.01.2023 15:10
Aktualisiert: 11.01.2023 15:10
Lesezeit: 1 min

Lothar Wieler verlässt auf eigenen Wunsch das Robert-Koch-Institut (RKI). Wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin am Mittwoch mitteilte, wird sich der bisherige Präsident des Instituts „neuen Aufgaben in Forschung und Lehre“ widmen. Der Schritt erfolge im Einvernehmen mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

Wieler ist seit März 2015 RKI-Präsident. Er stand vor allem in der Coronavirus-Pandemie mehrfach in der Öffentlichkeit und trat gemeinsam mit Lauterbach (SPD) und dessen Vorgänger Jens Spahn (CDU) regelmäßig vor der Presse auf. In der Debatte um Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung vertrat Wieler eine strengere Haltung als manch anderer, was ihm von einigen Seiten Kritik einbrachte, darunter von der FDP.

„In der Pandemie hat das Robert Koch-Institut seine Exzellenz unter Beweis gestellt“, erklärte der 61-jährige Wissenschaftler. Lauterbach bescheinigte Wieler „bei der Bewältigung der Pandemie für das Land bleibende und herausragende Verdienste“ und betonte: „Ohne Prof. Wieler wäre Deutschland deutlich schlechter durch diese Pandemie gekommen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Wandel im Vaping-Markt: Nachhaltigkeit und Kostendruck treiben Wechsel zu Mehrwegsystemen

Der Markt für E-Zigaretten durchlebt eine tiefgreifende Transformation. Lange Zeit galten Einweg-Vapes, popularisiert durch Marken wie Elf...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Verschärfte Asylregeln: EU erschwert ukrainischen Männern Flucht vor Krieg
31.07.2026

Fast 4,4 Millionen Menschen aus der Ukraine haben bisher in der Europäischen Union Schutz gefunden. Nun erschwert die EU wehrfähigen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lidl greift in Polen an: 1.500 Filialen sind erst der Anfang
31.07.2026

Die Expansion der deutschen Discounterkette in Polen wird sich deutlich beschleunigen. Obwohl Morgan Stanley vor einem Überangebot an...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Nasdaq legt kräftig zu, während Chip-Ausverkauf zum Stillstand kommt
30.07.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die Wall Street am Donnerstag in Bewegung versetzten.

DWN
Finanzen
Finanzen Chip-Aktien: China könnte den Markt verändern
30.07.2026

Ein weiterer neuer chinesischer KI-Akteur hat den Markt im Sturm erobert. Investoren glauben, dass er den Markt unter Druck setzen könnte,...

DWN
Politik
Politik Wahlen im Osten: AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn – kleinere Parteien legen zu
30.07.2026

Mehrere Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt behauptet die AfD ihren deutlichen Vorsprung. Eine neue Umfrage zeigt zugleich: Auch...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Zinsen bleiben stabil: Kommt die Erhöhung im September?
30.07.2026

Die US-Zinsen bleiben vorerst unverändert, doch die Debatte über eine mögliche Erhöhung im September läuft bereits. Der KI-Boom macht...

DWN
Politik
Politik Rentenreform: Warum der Osten gegen Merz rebelliert
30.07.2026

Kaum ist der CDU-interne Streit um die Kabinettsumbildung entschärft, droht Bundeskanzler Friedrich Merz neuer Ärger. Drei ostdeutsche...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflation steigt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent
30.07.2026

Der Tankrabatt ist ausgelaufen, der Iran-Krieg hält an: Für Verbraucher in Deutschland sind das schlechte Vorzeichen. Im Juli zog die...