Finanzen

Neues DAX-Rekordhoch: Deutscher Leitindex überspringt erstmals 18.400 Punkte

Der DAX hat am Dienstag kurz nach der Eröffnung eine neue historische Bestmarke erzielt und diese im Tagesverlauf weiter ausgebaut. Seinen Vortagesrekord übertraf das Frankfurter Börsenbarometer deutlich. Wie geht es jetzt weiter?
26.03.2024 18:00
Lesezeit: 1 min

Das neue DAX-Rekordhoch liegt nun bei 18.411,98 Punkten, ein Plus gegenüber dem Schlusskurs des Vortages von annähernd 0,9 Prozent. Der deutsche Leitindex war relativ verhalten in den Dienstagshandel gestartet, übertraf sein Vortageshoch von 18.285 Punkten dann aber relativ schnell und deutlich.

Damit geht die seit Wochen anhaltende DAX-Rekordjagd unvermindert weiter. Die Hoffnung der Anleger auf eine lockerere Geldpolitik und sinkende Zinsen pushen die Aktienkurse weiter nach oben.

Anleger, die bereits im Markt engagiert sind, beispielsweise mit DAX-ETFs, sollten jetzt noch nicht verkaufen und Gewinne mitnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX weitere Rekordhöhen erreicht, stehen gut. Wer einen ETF-Sparplan besitzt, bespart diesen ebenfalls unverändert weiter.

Wer derzeit noch nicht vom Höhenflug des deutschen Aktienindex' profitiert, sollte nun auch möglicherweise nicht mehr einsteigen. Warum? Weil die Hoffnung auf Zinssenkungen im aktuellen Marktgeschehen eingepreist ist, dürfte der DAX stagnieren oder sogar fallen, sobald die EZB eine Zinssenkung offiziell ankündigt. Die nächste EZB-Sitzung findet am 11. April statt.

Der MDAX der mittelgroßen Unternehmen trat am Dienstag zunächst quasi auf der Stelle, konnte dann aber im Laufe des Tages zulegen und mit einem Plus von 0,8 Prozent aus dem Handel gehen. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 bewegte sich zunächst um seinen Vortages-Schlusskurs.

Noch besser lief es für den Kleinwerteindex SDAX: Er folgte seinem großen Bruder DAX und kletterte im frühen Dienstagshandel ebenfalls auf ein neues Allzeithoch und baute dieses am Nachmittag weiter aus auf 14.251,62 Punkte. Der SDAX war bereits am Montag auf den (bis dahin) höchsten Stand seit fast zwei Jahren geklettert.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die kommende Woche wird eine der wichtigsten dieser Berichtssaison.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Audi baut US-Werk für SUVs: Jobverluste in Deutschland drohen  
25.10.2026

US-Präsident Donald Trump verkündet den Bau eines neuen Autowerks von Audi in den USA. Daraufhin entzündet sich am Auftritt des...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kapitalismus lebt: Warum Yanis Varoufakis mit seiner Theorie vom Technofeudalismus zugleich falsch und richtig liegt
25.10.2026

Der Kapitalismus ist tot. An seine Stelle ist ein neofeudales System getreten, in dem sich die Macht in den Händen der Eigentümer...

DWN
Finanzen
Finanzen OpenAI-IPO: Die wahre Sorge der Finanzchefin vor dem Börsengang
25.10.2026

Während die Finanzwelt auf den milliardenschweren OpenAI-Börsengang wartet, treibt Finanzchefin Sarah Friar eine ganz andere Sorge um:...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Arbeitnehmer in der Dauerkrise: Immer mehr psychische Erkrankungen
25.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Technologie
Technologie Adobe-Alternative kostenlos: Ein verärgerter Kunde fordert den Milliardenkonzern heraus
25.10.2026

Ein Kunde will sein Adobe-Abo kündigen und soll dafür auch noch bezahlen. Seine Rache könnte den Software-Riesen teuer zu stehen kommen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI im Unternehmen: Warum ChatGPT allein noch keine Prozesse automatisiert
25.10.2026

ChatGPT schreibt Texte, fasst Informationen zusammen und spart Mitarbeitern Zeit. Doch wer KI wirklich zur Prozessautomatisierung nutzen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Robin Zeng: Der Chinese, von dem Deutschlands Autobauer abhängen
25.10.2026

Er baut keine Autos, doch ohne ihn hätten BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz ein gewaltiges Problem. Der chinesische Milliardär Robin Zeng...