Unternehmen

Aufschwung bei Selbständigen: Geschäftsklima hellt sich auf

Das Geschäftsklima bei Selbstständigen verbessert sich. Laut Ifo-Institut blicken viele optimistischer in die Zukunft. Unternehmensberater und Architekten sind besonders zufrieden.
05.06.2024 09:30
Aktualisiert: 05.06.2024 10:00
Lesezeit: 1 min
Aufschwung bei Selbständigen: Geschäftsklima hellt sich auf
Selbstständige an Schreibtischen im Betahaus in Hamburg (Symbolbild): Um dem Auftragsmangel entgegenzuwirken, planen viele Selbstständige seltener mit höheren Verkaufspreisen in den nächsten Monaten (Foto: dpa). Foto: Bodo Marks

Das Geschäftsklima bei den Soloselbständigen und Kleinstunternehmen hat sich im Mai deutlich verbessert. Dies zeigt der aktuelle Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex, wie das Ifo-Institut in München berichtet. Der Index stieg von minus 13,8 auf minus 11,8 Punkte.

Die Geschäfte liefen besser, nur noch stellenweise zeigten sich die Selbstständigen unzufrieden mit ihrer aktuellen Lage.

Auch die Erwartungen klarten etwas auf, waren allerdings noch von Skepsis geprägt. „Die Selbstständigen hoffen zunehmend, die wirtschaftliche Talsohle überwunden zu haben“, sagt Ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

Schwerpunkt auf dem Dienstleistungssektor

Trotz der besseren Stimmung blieb der Indikator nach Angaben des Münchener Wirtschaftsforschungsinstituts etwas schlechter als der für die Gesamtwirtschaft. Besonders positiv entwickelte sich das Klima bei Unternehmensberatungen, auch Architektur- und Ingenieurbüros berichteten von gut laufenden Geschäften.

„In ihren Auftragsbüchern haben die Selbstständigen noch viel Platz“, sagt Demmelhuber. Um dem Auftragsmangel entgegenzuwirken, planen sie seltener mit höheren Verkaufspreisen in den nächsten Monaten.

Seit August 2021 berechnet das Ifo-Institut den Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex für Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit weniger als neun Mitarbeitern. Wie im Gesamtindex sind alle Sektoren abgebildet, jedoch liegt der Schwerpunkt auf dem Dienstleistungssektor.

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Farhad Salmanian

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Farhad Salmanian arbeitet bei den DWN als Online-Redakteur. Er widmet sich den Ressorts Politik und Wirtschaft Deutschlands sowie der EU. Er war bereits unter anderem für die Sender BBC und Radio Free Europe tätig und bringt mehrsprachige Rundfunkexpertise sowie vertiefte Kenntnisse in Analyse, Medienbeobachtung und Recherche mit.

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