Unternehmen

Arbeitsmarkt - Teilzeitbeschäftigung steigt in Deutschland auf Rekordniveau

Teilzeitbeschäftigung in Deutschland erreicht einen neuen Höchststand. Im ersten Quartal lag die Teilzeitquote bei 39,1 Prozent – ein Anstieg von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
05.06.2024 10:17
Aktualisiert: 06.06.2024 06:17
Lesezeit: 1 min
Arbeitsmarkt - Teilzeitbeschäftigung steigt in Deutschland auf Rekordniveau
Eine Stellenanzeige für einen Teilzeitjob (Archivbild): Im ersten Quartal 2024 arbeiteten 39,1 Prozent der Erwerbstätigen in Teilzeit (Foto: dpa). Foto: Angelika Warmuth

Die Teilzeitbeschäftigung liegt in Deutschland nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Rekordniveau. Demnach stieg die Teilzeitquote im ersten Quartal 2024 auf 39,1 Prozent - 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresquartal. „Noch nie lag die Teilzeitquote in einem ersten Quartal so hoch wie jetzt“, sagte IAB-Experte Enzo Weber in Nürnberg.

Einem Nebenjob gingen laut IAB-Berechnung im ersten Quartal 4,45 Millionen Beschäftigte nach und damit 2,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Zahl der Mehrfachbeschäftigten folge damit dem langfristigen Aufwärtstrend von vor der Pandemie, hieß es. Deren Zahl liege mittlerweile um knapp 540.000 über Vorkrisenniveau.

Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 45,8 Millionen Personen zu. Zugleich sank die Arbeitszeit je erwerbstätiger Person in dem Zeitraum um 0,8 Prozent auf 344,5 Stunden. Jeder Einzelne habe außer in der Covid-19-Pandemie noch nie so wenig gearbeitet, aber alle gemeinsam noch nie so viel, erläuterte Weber.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

 

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienmarkt in Gefahr: Investoren warnen vor Eskalation im Iran-Konflikt
25.03.2026

Die Märkte geraten ins Wanken, während geopolitische Spannungen eskalieren. Investoren befürchten nach den Drohungen eines eskalierenden...

DWN
Politik
Politik Russlands Ölexport unter Beschuss: Energiekrieg erreicht neue Stufe
25.03.2026

Explosionen in russischen Ostseehäfen lassen den Ölfluss abrupt versiegen. Die Angriffe treffen Moskaus Energieinfrastruktur empfindlich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tarif-Durchbruch in der Chemie: Mehr Geld und Jobgarantie für 585.000 Beschäftigte
25.03.2026

Lohnplus trotz Krise: Die rund 585.000 Beschäftigten der deutschen Chemie- und Pharmabranche erhalten künftig deutlich mehr Geld. Nach...

DWN
Politik
Politik Turbo für die Verteidigung: EU plant Millionen-Spritze für Militär-Innovationen
25.03.2026

Die EU-Kommission will die militärische Schlagkraft Europas durch schnellere Innovationszyklen sichern. Ein neues Förderinstrument namens...

DWN
Politik
Politik Digitale Gewalt: Was die Regierung jetzt plant
25.03.2026

Deepfakes, Überwachung, intime Bilder – digitale Gewalt nimmt zu, und der politische Druck wächst. Die Bundesregierung arbeitet an...

DWN
Politik
Politik Recht auf Reparatur: So sparen Sie künftig Geld bei Handy, Waschmaschine & Co.
25.03.2026

Schluss mit der Wegwerf-Kultur: Das neue „Recht auf Reparatur“ soll die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und Smartphones deutlich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft BASF-Aktie: Mega-Werk in China eröffnet – Wachstumschance oder riskante Wette?
25.03.2026

Der Chemieriese BASF setzt voll auf Expansion: Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Verbundstandorts in Zhanjiang nimmt der...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilien-Hammer 2026: Steigende Preise und Zins-Schock durch Iran-Krieg
25.03.2026

Immobilienkäufer stehen vor einer Doppelbelastung: Erstmals seit 2022 ziehen die Preise wieder an (+3,2 %), während der Iran-Krieg die...