Politik

Wegen Sparmaßnahmen: Spanien rutscht noch tiefer in die Rezession

Lesezeit: 1 min
30.07.2012 09:30
Das dritte Quartal in Folge ist die spanische Wirtschaft geschrumpft. In den vergangenen drei Monaten ging sie um 0,4 Prozent zurück. Die Umsetzung des neuen Milliarden-Sparpakets wird die spanische Wirtschaft angesichts dessen noch tiefer in die Rezession katapultieren.
Wegen Sparmaßnahmen: Spanien rutscht noch tiefer in die Rezession

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone geht weiter auf Talfahrt. Wie das spanische Statistikamt am Montag mitteilte, ist das spanische BIP im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zurückgegangenen. Im ersten Quartal lag die Kontraktion bei 0,3 Prozent. Damit schrumpft die spanische Wirtschaft das dritte Quartal in Folge.

Auf jährlicher Basis sank die Wirtschaftleistung um 1 Prozent – der IWF rechnet für das gesamte Jahr mit einem Rückgang von 1,7 Prozent. Die straffen Einsparungen und Steuerregierung der spanischen Regierung verschärfen zunehmend die landeseigene Wirtschaft, die selbst schon mit schlechteren Absätzen aufgrund der Rezession in Nachbarländern zu kämpfen hat. Das neue Sparpaket in Höhe von rund 65 Milliarden Euro wird die spanische Wirtschaft in den nächsten Monaten treffen (hier). Zudem ist die eigene Binnennachfrage des Landes geschwächt. Die Arbeitslosigkeit steigt stetig weiter: auf zuletzt 24,6 Prozent (hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Finanzen
Finanzen Monetärer „Reset“: Wie der Goldstandard das Fiat-Geldsystem ersetzen wird

Das aktuelle Fiat-Geldsystem ist durchsät von finanziellen Verzerrungen und Schulden. Dieses System ist eigentlich am Ende. Der Übergang...

DWN
Finanzen
Finanzen Es rollt eine Lawine von faulen Krediten auf die EU-Banken zu

Die EU bestätigt, dass nach der Pandemie eine große Welle von Insolvenzen zu zahlreichen faulen Krediten führen wird.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaft kritisiert Lockdown-Verlängerung: Einzelhandel und Gastgewerbe werden im Regen stehen gelassen

Wirtschaftsverbände kritisieren die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung als Nackenschlag für deutsche Firmen - insbesondere für...

DWN
Technologie
Technologie Edward Snowden: Die Lockdowns machen Geheimdienste und Konzerne noch mächtiger

Die weltweiten Lockdowns sind die Fortsetzung einer Entwicklung, die der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden seit langem kritisiert:...

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn sich die Börse überhitzt, bringt Gold Sicherheit ins Portfolio

Die Daten zeigen es: Wenn es an der Börse stark bergab geht, dann haben in der Vergangenheit jene Investoren gut abgeschnitten, die...

DWN
Politik
Politik Türkei: Erneuter Absturz mit Eurocopter, acht Soldaten und ein Top-General tot

Bei einem Absturz mit einem Hubschrauber der französischen Klasse Eurocopter AS532 Cougar sind in der Türkei neun Militärs ums Leben...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Herzogin Meghan nennt britisches Königshaus „die Firma“

Herzogin Meghan hat das britische Königshaus im Streit als „Firma“ bezeichnet. Diese Einschätzung ist zutreffend, die Krone ist...

DWN
Deutschland
Deutschland Showdown in Leipzig: Linksradikales Bündnis will Demo gegen die Corona-Politik mit „zivilem Ungehorsam“ blockieren

Am Samstag werden in Leipzig Tausende mit Autokorsos gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstrieren. Ein linksradikales...