Finanzen

Powell sieht robuste US-Wirtschaft - gute Beziehung zur Trump-Regierung erwartet

Same, same! Es bleibt bei der Fed alles beim Alten und die US-Wirtschaft auf der Erfolgsspur. Versöhnliche Töne des Notenbankers Jerome Powell in Richtung Trump und seiner neuen Administration.
05.12.2024 14:58
Lesezeit: 1 min

Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat sich zurückhaltend mit Blick auf weitere Zinssenkungen in den USA gezeigt. „Wir können es uns leisten, etwas vorsichtiger zu sein“, sagte Powell am Mittwochabend in einer Rede in New York. Er verwies auf eine weiter robuste US-Wirtschaft und stellte zudem klar, dass er ein gutes Arbeitsverhältnis zur künftigen Administration des designierten Präsidenten Donald Trump erwartet.

Powell geht davon aus, dass sich die Beziehungen zur künftigen Regierung wenig verändern werden. Er bezog sich dabei insbesondere auf die „institutionellen Beziehungen“ zum Finanzministerium. „Ich gehe fest davon aus, dass wir im Großen und Ganzen die gleichen Beziehungen haben werden.“

Der Notenbanker machte in seiner Rede deutlich, dass er die konjunkturelle Entwicklung als weiter robust einschätzt. Die größte Volkswirtschaft der Welt befinde sich demnach „in bemerkenswert guter Verfassung“. Das Wachstum sei stärker als bisher angenommen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl hinsichtlich der Lage der Wirtschaft und der Geldpolitik“, sagte Powell.

Zum möglichen Ausmaß künftiger Zinsschritte der Fed machte der Notenbankpräsident allerdings keine Aussagen. Die nächste Zinsentscheidung der Fed steht am 18. Dezember auf dem Programm. Nachdem die US-Notenbank im September die Zinswende nach der großen Inflationswelle mit einer deutlichen Senkung um 0,50 Prozentpunkte eingeläutet hat, wird am Markt ein kleinerer Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte erwartet.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Immobilien
Immobilien Mieten 101: Wie Sie Ihre Traumwohnung kriegen - trotz eines angespannten Immobilienmarktes
10.05.2026

Jeder kennt Horrorgeschichten von Wohnungsbesichtigungen mit 50 Bewerbern auf ebenso vielen Quadratmetern. Wie Sie als Bewerber aus der...

DWN
Panorama
Panorama Futuristische Kabinen auf alten Gleisen: Neues öffentliches Verkehrssystem mit autonomen Fahrzeugen?
10.05.2026

Stillgelegte Bahnstrecken könnten für den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum wieder an Bedeutung gewinnen. Kann Monocab OWL...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Die Box, die Distanzen schrumpfen ließ: 60 Jahre Logistik-Wunder
10.05.2026

Sie sehen aus wie bunte Bauklötze aus Stahl und passen nahtlos auf Schiffe, Züge sowie Lastwagen: Container. Als am 5. Mai 1966 das erste...

DWN
Panorama
Panorama Klimafreundlicher Straßenbau: Kälterer Asphalt soll CO2-Ausstoß senken
10.05.2026

Klimafreundlicher Asphalt wird für die Baubranche zunehmend zum Prüfstein zwischen Kosten, CO2-Reduktion und technischer...

DWN
Technologie
Technologie Antropic: Gefürchtetes KI-Modell erschüttert Banken und Regierungen
10.05.2026

Anthropic will den Zugang zu Mythos ausweiten, obwohl das Weiße Haus Sicherheitsbedenken anmeldet. Das KI-Modell soll unbekannte...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kurzarbeit in Deutschland: 133 Millionen Stunden verloren – ein Warnsignal
09.05.2026

Die Zahl ausgefallener Arbeitsstunden durch Kurzarbeit steigt weiter an und signalisiert eine wachsende Belastung für die deutsche...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Warum Europas Unternehmen unter Regulierung leiden
09.05.2026

Zwar gilt die EU vielen als Anker für Stabilität, doch im Mittelstand wächst der Unmut. Die regulatorische Dichte aus Brüssel wird...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Wenn Führungskräfte scheitern: Warum Unternehmen Ideen oft nicht umsetzen
09.05.2026

Viele Führungskräfte scheitern nicht an Strategie oder Marktbedingungen, sondern daran, wie sie ihre Ideen im Unternehmen vermitteln und...