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DKB-Störung: Kunden bundesweit vom Online-Banking und der App abgeschnitten

Die Deutsche Kreditbank kämpft aktuell mit einer massiven Störung. Weder Login noch Überweisungen funktionieren zuverlässig – Kunden sind bundesweit betroffen. Die Bank arbeitet zwar an einer Lösung, doch wann alles wieder läuft, bleibt offen.
29.08.2025 11:41
Lesezeit: 3 min

DKB-Störung: Wenn Banking plötzlich nicht mehr möglich ist

Seit dem Vormittag des 29. August 2025 kämpfen zahlreiche Kundinnen und Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB) mit massiven Einschränkungen. Eine aktuelle DKB-Störung betrifft sowohl den Login ins Online-Banking als auch die Nutzung der DKB-App. Betroffene melden, dass weder Überweisungen durchgeführt noch Kontostände abgerufen werden können. Stattdessen erscheint beim Versuch, sich einzuloggen, lediglich der Hinweis "Login nicht möglich" oder "Banking nicht verfügbar".

Ausmaß der DKB-Störung

Besonders stark scheinen die Ausfälle in großen Städten wie Berlin, Hamburg, München und Köln aufzutreten. Doch auch bundesweit häufen sich die Meldungen über nicht funktionierendes DKB-Banking. Während auf der offiziellen Website zunächst noch zu lesen war, es liege keine Störung vor, bestätigte die Bank auf Anfrage die massiven Probleme. Nach eigenen Angaben arbeitet man bereits daran, die Systeme so schnell wie möglich wiederherzustellen. Ein genauer Zeitpunkt für die Behebung ist jedoch unklar.

Die Störung betrifft nicht nur das klassische Online-Banking, sondern auch die DKB-Banking-App-Störung sorgt für Frust bei den Nutzern. Viele berichten, dass sie sich über die App überhaupt nicht anmelden können. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Login über die Web-Oberfläche teilweise eher funktioniert, während die App besonders stark beeinträchtigt ist.

Das rät die Bank während der Störung

Die DKB bittet ihre Kundschaft um Geduld und Verständnis. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Fehler zu beheben", heißt es seitens des Instituts. Betroffenen wird geraten, vorerst Ruhe zu bewahren und nicht mehrfach hintereinander einen Login zu versuchen, da sonst der Zugang gesperrt werden könnte. Wer dringend Kontakt benötigt, findet über die Service- und Kontaktbereiche der Website alternative Möglichkeiten, um Anliegen direkt an die Bank zu richten.

Für hartnäckige Probleme rät die DKB außerdem, die App komplett zu deinstallieren und anschließend neu zu installieren. In vielen Fällen lasse sich so die Funktionalität wiederherstellen. Sollte auch dies nicht helfen, können Kundinnen und Kunden den telefonischen Support unter +49 30 120 300 00 erreichen oder ein Online-Formular nutzen.

Wie genau es zu der Störung kam, hat die Bank nicht mitgeteilt. Mittlerweile scheint die Störung aber behoben zu sein. Sowohl im Browser als auch über die App hat der Login seit kurz nach 10 Uhr wieder funktioniert. Offenbar ist das Problem mittlerweile gelöst, auch Dienste wie Überweisungen oder Daueraufträge sind wieder möglich.

Tipps bei Login-Problemen

Auch wenn die Ursache der aktuellen DKB-Störung unklar bleibt, können einige Maßnahmen helfen, mögliche individuelle Fehlerquellen auszuschließen. So sollte überprüft werden, ob Anmeldename und Passwort korrekt eingegeben wurden – inklusive Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen. Wer sich über den Browser einloggen möchte, kann Cache und Cookies löschen oder den Inkognito-Modus ausprobieren. Zudem empfiehlt es sich, Browser-Erweiterungen wie Adblocker testweise zu deaktivieren.

Bei der App hilft oft ein einfacher Neustart des Smartphones. Wichtig ist außerdem, dass die DKB-App stets auf dem neuesten Stand ist. Für die Nutzung sind mindestens Android 9 oder iOS 16 erforderlich. Falls der Zugang gesperrt wurde – etwa durch mehrfache falsche Eingaben – bleibt nur die Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice.

Sicherheitsaspekte beim Online-Banking

Die aktuelle DKB-Banking-App-Störung macht deutlich, wie sehr sich Bankgeschäfte inzwischen ins Digitale verlagert haben – und wie abhängig viele Kundinnen und Kunden vom störungsfreien Ablauf sind. Gerade in solchen Phasen lohnt sich ein Blick auf die allgemeinen Sicherheitstipps für das Online-Banking. Seit Inkrafttreten der PSD2-Regel im Jahr 2019 müssen Banken eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einsetzen. Damit wird sichergestellt, dass ein Login nicht allein mit Nutzername und Passwort möglich ist, sondern zusätzlich eine TAN oder ein Bestätigungscode auf das Smartphone gesendet wird. Für Kriminelle wird es dadurch erheblich schwerer, unbefugt auf Konten zuzugreifen.

Darüber hinaus gilt: Passwörter sollten komplex sein und regelmäßig aktualisiert werden. Unsichere Kombinationen wie "12345678" sind tabu. Wer öffentliche WLAN-Netzwerke nutzt, sollte beim Online-Banking besondere Vorsicht walten lassen. Angriffe wie das sogenannte "Man-in-the-middle"-Verfahren können sensible Daten abgreifen. Im Zweifel empfiehlt sich die Nutzung einer VPN-Verbindung, um den Datenverkehr zusätzlich abzusichern.

Schutz vor Betrug und Phishing

Ein weiteres Risiko sind Phishing-Mails, die oft täuschend echt aussehen und angeblich von der Bank stammen. Darin werden Nutzer aufgefordert, ihre Zugangsdaten einzugeben. Experten raten, solche Mails konsequent zu ignorieren und Bankseiten immer direkt anzusteuern. Auch gefälschte Apps tauchen in App-Stores immer wieder auf. Daher sollte die Installation ausschließlich über die offizielle Website oder über geprüfte Quellen erfolgen. Regelmäßige Kontrolle der eigenen Kontobewegungen ist ebenfalls ein wichtiger Schutzmechanismus. Wer unbefugte Abbuchungen entdeckt, sollte sofort den Bankberater oder den Kundenservice informieren und den Zugang vorsorglich sperren lassen.

Die anhaltende DKB-Störung zeigt eindrücklich, wie störungsanfällig selbst große Banken im digitalen Zeitalter sein können. Besonders ärgerlich ist, dass während der Ausfälle keine Überweisungen möglich sind und Nutzer keinen Zugriff auf ihre Finanzen haben. Betroffene sollten Ruhe bewahren, die genannten Tipps ausprobieren und die Hinweise der Bank beachten. Auch wenn die Dauer der Störung noch unklar ist, arbeitet die DKB nach eigenen Angaben mit Hochdruck an einer Lösung.

Für die Zukunft gilt: Wer Online-Banking nutzt, sollte die wichtigsten Sicherheitsregeln beherzigen, um sich bestmöglich vor zusätzlichen Gefahren zu schützen. Denn auch wenn technische Probleme wie eine DKB-Banking-App-Störung ärgerlich sind, bleibt ein sicherer Umgang mit den eigenen Finanzdaten oberstes Gebot.

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