Unternehmen

Amazon streicht rund 14.000 Bürojobs

Unter dem Druck der Künstlichen Intelligenz kürzt Amazon massiv Stellen in der Verwaltung. Rund 14.000 Arbeitsplätze fallen weg, weitere könnten folgen. Gleichzeitig entstehen neue Positionen in anderen Bereichen, doch viele Beschäftigte müssen sich schnell neu orientieren. Der Konzern erklärt den Abbau mit der Notwendigkeit, sich schlanker und effizienter aufzustellen.
28.10.2025 11:29
Lesezeit: 1 min

Massiver Stellenabbau bei Amazon

Der weltgrößte Online-Händler Amazon streicht rund 14.000 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Das Unternehmen begründete den Abbau in einer Mitteilung mit Änderungen in der Organisation. Unter anderem berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen, dass von dem Abbau bis zu 30.000 Jobs in mehreren Wellen betroffen sein könnten.

Amazon wies in der Mitteilung darauf hin, dass gleichzeitig neue Arbeitsplätze in anderen Bereichen geschaffen würden. Die meisten betroffenen Beschäftigten sollen zudem 90 Tage Zeit erhalten, sich im Unternehmen nach anderen Positionen umzusehen.

Umbau für KI

Amazon stellte selbst die Frage, warum man zu Kürzungen greife, während die Geschäfte gut liefen. Man dürfe nicht vergessen, dass sich die Welt rasch verändere, hieß es als Antwort. Der Konzern verwies auf aktuelle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, die schnellere Innovationen erlaubten. Deshalb müsse man sich als Unternehmen möglichst schlank aufstellen.

Schon seit Monaten wird diskutiert, ob KI-Software wie ChatGPT oder Claude von dem von Amazon unterstützten Entwickler Anthropic viele Bürojobs überflüssig machen könnte. Denn die Programme können nach Darstellung der Entwicklerfirmen zum Teil eigenständig Wissensaufgaben erledigen und Verwaltungsprozesse automatisieren.

Inwiefern Jobs in Deutschland von den Kürzungen betroffen sind, war zunächst unklar.

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