Technologie

OpenAI kontert Google: Neue ChatGPT-Version setzt zum nächsten KI-Sprung an

Nachdem Googles Gemini zuletzt für Schlagzeilen sorgte, meldet sich OpenAI mit einem neuen ChatGPT-Modell zurück. Die Entwickler wollen damit zeigen, dass sie im Rennen um die leistungsfähigste KI weiter ganz vorne mitspielen – und setzen auf deutliche Fortschritte bei Tempo, Verständnis und Vielseitigkeit.
12.12.2025 09:16
Lesezeit: 1 min
OpenAI kontert Google: Neue ChatGPT-Version setzt zum nächsten KI-Sprung an
Auf einem Smartphone-Bildschirm sind mehrere KI-Anwendungen zu sehen, darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, Microsoft Copilot, Meta AI, Grok und DeepSeek (Foto: dpa). Foto: Philip Dulian

Im Wettlauf der KI-Entwickler hat der Vorreiter OpenAI eine neue Version seines Chatbots ChatGPT veröffentlicht. ChatGPT 5.2 soll unter anderem besser darin sein, Software zu programmieren, Informationen zu finden und mehrstufige Aufgaben auszuführen. OpenAI wurde zuletzt unter Druck gesehen, insbesondere nachdem Google sein neues Konkurrenz-Modell Gemini 3 veröffentlicht hatte.

"Alarmstufe Rot"

Firmenchef Sam Altman sagte allerdings dem Fernsehsender CNBC, Gemini 3 habe die Nutzung von ChatGPT weniger gedrückt, als OpenAI befürchtet habe. Er bestätigte jedoch auch, dass nach dem Erscheinen der neuen Gemini-Konkurrenz in seinem Haus die "Alarmstufe Rot" ausgerufen worden sei.

ChatGPT kommt nach bisherigen Angaben auf mehr als 800 Millionen Nutzer pro Woche - und Google auf über 650 Millionen Nutzer monatlich für die Gemini-App. Einige Analysten und Branchenbeobachter glauben, dass Google langfristig die besseren Erfolgsaussichten haben könnte, weil der Internet-Konzern mit seiner Suchmaschine tiefer im Alltag der Nutzer verankert ist.

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