Wirtschaft

63.000 Jobs bedroht: Ostdeutsche Chemiebranche drängt auf Rettungsplan

Die Chemieindustrie in Ostdeutschland steht unter Druck: Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften haben der Bundesregierung einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt, um die Branche zu stabilisieren und einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern. „Wir brauchen einen Krisenfahrplan. Die Zeit des Redens ist vorbei – jetzt muss gehandelt werden“, betonte Nora Schmidt-Kesseler beim „Chemiegipfel Ostdeutschland“ südlich von Leipzig. Die Forderungen wurden an die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser übergeben.
15.12.2025 14:55
Lesezeit: 1 min
63.000 Jobs bedroht: Ostdeutsche Chemiebranche drängt auf Rettungsplan
Die Chemiebranche Ostdeutschlands fordert mit einem Fünf-Punkte-Plan schnelles Handeln der Bundesregierung. Hohe Energiekosten und drohende Anlagenschließungen gefährden die Zukunft (Foto: dpa). Foto: Jan Woitas

Im Folgenden:

  • Warum 63.000 Arbeitsplätze in der ostdeutschen Chemiebranche akut gefährdet sind.
  • Weshalb Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam einen Fünf-Punkte-Rettungsplan fordern.
  • Welche Auswirkungen die geplante Schließung des Steamcrackers in Böhlen haben könnte.

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