Mehr Schutz für kritische Infrastruktur nach mutmaßlichem Anschlag gefordert
Nach dem mutmaßlichen Angriff auf das Berliner Stromnetz wird ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein für kritische Infrastruktur gefordert. Betreiber sensibler Anlagen sollen Sicherheitsvorkehrungen ernst nehmen, betonte NRW-Innenminister Herbert Reul im WDR. So wie wertvolle Baumaschinen vor Diebstahl geschützt werden, müsse künftig auch der Schutz von Stromleitungen, Bahngleisen und anderen zentralen Einrichtungen gewährleistet sein. Die Verantwortung liege dabei sowohl beim Staat als auch bei den Unternehmen selbst.
Allein die Scheinwerfer der Fahrzeuge scheinen in der Potsdamer Chaussee, die wegen des Stromausfalls im Südwesten Berlins ohne Straßenbeleuchtung und Strom in den Häusern völlig unbeleuchtet ist. Zehntausende Menschen im Südwesten der Hauptstadt haben keinen Strom (Foto: dpa).
Foto: Michael Ukas
Im Folgenden:
Warum Deutschlands kritische Infrastruktur laut NRW-Innenminister leicht angreifbar ist.
Weshalb der Schutz von Stromleitungen und Bahngleisen künftig besser gewährleistet werden muss.
Welche Konsequenzen der Brandanschlag auf Berlins Stromnetz bei Minustemperaturen hat.
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