Finanzen

US-Börsen: Optimismus treibt S&P 500 an die Schwelle eines neuen Rekords

Während der Dow Jones durch den Absturz des Gesundheitsriesen UnitedHealth belastet wurde, kletterte der S&P 500 dank der Unterstützung des Technologiesektors auf einen neuen Rekord.
27.01.2026 22:43
Lesezeit: 1 min
US-Börsen: Optimismus treibt S&P 500 an die Schwelle eines neuen Rekords
Wall Street sign with american flags and New York Stock Exchange in Manhattan, New York City, USA. (Foto: lucky-photographer/iStock) Foto: lucky-photographer/iStock

Am Dienstag herrschte an den US-Aktienmärkten eine positive Stimmung. Der breit gefasste Index S&P 500 stieg um 0,4 Prozent und erreichte damit ein Allzeithoch. Der Technologieindex Nasdaq Composite legte sogar um 1 Prozent zu, gestützt durch den Optimismus der Chiphersteller im Vorfeld der anstehenden Geschäftsergebnisse der Technologieriesen.

Während der Technologiesektor glänzte, bewegte sich der Dow Jones Industrial Average gegen den Strom und fiel um 0,8 Prozent. Hauptverantwortlich für den Rückgang war der Gesundheitsgigant UnitedHealth, dessen Aktie um ganze 20 Prozent einbrach. Trotz besser als erwartet ausgefallener Quartalsergebnisse wurden die Investoren durch den Vorschlag der Trump-Administration zu den Medicare-Vergütungssätzen verschreckt, da dieser nicht die erhoffte Erhöhung mit sich brachte.

Wie schlugen sich die wichtigen Tech-Giganten am Dienstag?

Bereits morgen veröffentlichen Meta, Microsoft und Tesla ihre Geschäftsergebnisse, gefolgt von Apple am Donnerstag. Die Meta-Aktie legte heute bescheiden um 0,09 Prozent zu. Die Microsoft-Aktie stieg hingegen wieder um über 2 Prozent, und auch Apple verzeichnete ein Wachstum von einem Prozent, während die Tesla-Aktie um 0,99 Prozent nachgab.

Ungeachtet der Aufwärtsbewegung sind die handelspolitischen Spannungen und die politische Unsicherheit nicht vom Markt verschwunden. Heute verkündete die Europäische Union den Abschluss eines historischen Handelsabkommens mit Indien, was als Antwort auf die aggressive Zollpolitik von Präsident Trump gedeutet wird. Zudem fiel das US-Verbrauchervertrauen auf den tiefsten Stand seit 2014 und blieb damit sogar hinter den Werten während der Pandemie zurück.

All dies geschieht zu einer Zeit, in der die Federal Reserve ihre erste zweitägige Sitzung des Jahres begonnen hat. Obwohl die Zinssätze wahrscheinlich auf dem aktuellen Niveau verbleiben werden, beobachten die Märkte gespannt jegliche Hinweise auf künftige Zinssenkungen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Immobilien
Immobilien Verschärfung der Mietpreisbremse: Warum der neue Gesetzentwurf die Wohnungsnot verschlimmert
14.03.2026

Kritiker und Experten warnen, dass der neue Gesetzesentwurf zur Verschärfung und Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft FlixTrain rüstet auf: Milliardeninvestition verschärft Wettbewerb mit der DB im Fernverkehr
13.03.2026

FlixTrain investiert Milliarden in neue Fernzüge und baut sein Angebot im deutschen Fernverkehr deutlich aus. Kann der private Anbieter...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russlands Haushalt unter Druck: Steigender Ölpreis bringt nur begrenzte Entlastung
13.03.2026

Die Eskalation im Nahen Osten lässt die Ölpreise weltweit steigen und verschafft Russland kurzfristig höhere Einnahmen aus dem...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Stoïk: Cyberrisiken neu denken, bevor ein Schaden entsteht
13.03.2026

Cyberangriffe werden häufiger und teurer. Stoïk kombiniert Cyberversicherung, Prävention und Cybersicherheitslösungen. Das Unternehmen,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg erschüttert die Märkte: Ölpreis, Aktien und Bitcoin unter Druck
13.03.2026

Der Iran-Krieg sorgt weltweit für starke Ausschläge bei Ölpreisen, Aktien, Währungen, Gold und Bitcoin und verschärft die Unsicherheit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Preisbremse an der Zapfsäule: Kommt die neue Tankstellen-Regelung noch vor Ostern?
13.03.2026

Pünktlich zum Osterreiseverkehr will das Bundeswirtschaftsministerium den täglichen Preissprüngen an den Tankstellen einen Riegel...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lufthansa-Streik legt Drehkreuze lahm: Hunderte Flüge am zweiten Tag gestrichen
13.03.2026

Der Tarifstreit im Cockpit eskaliert weiter: Auch am zweiten Streiktag hinterlässt der Arbeitskampf der Pilotengewerkschaft Vereinigung...

DWN
Politik
Politik Mission am Polarkreis: Warum der Kanzler den hohen Norden besucht
13.03.2026

Von Raketenstarts bis zur Energiesicherheit: Bundeskanzler Friedrich Merz reist heute ins norwegische Andenes, um die deutsch-norwegische...