Politik

Ehegattensplitting vorm Aus? Die Institution Ehe soll tiefgreifend verändert werden

Beim Ehegattensplitting wird das Einkommen beider Ehe- oder Lebenspartner gemeinsam versteuert, was sich lohnt, wenn einer deutlich weniger verdient. Die umstrittende Kehrseite: Erweitert die Frau ihre Arbeitszeit, schrumpft der Splittingvorteil -und vom höheren Verdienst bleibt ihr netto weniger übrig. Die politische Debatte über ein mögliches Aus läuft bereits und sie hat Potenzial für einen Koalitionskrach: Klingbeil ist dafür, Merz dagegen.
28.03.2026 19:23
Lesezeit: 6 min
Ehegattensplitting vorm Aus? Die Institution Ehe soll tiefgreifend verändert werden
Ehegattensplitting: Mit Bundesfrauenministerin Karin Prien plädiert eine führende CDU-Politikerin für eine Reform und erhält dafür Unterstützung aus der SPD. (Foto: dpa) Foto: Katharina Kausche

Im Folgenden:

  • Warum das Ehegattensplitting für jede zweite verheiratete Teilzeitfrau ein finanzieller Bremsklotz ist.
  • Wie die schwarz-rote Koalition beim Thema Ehegattensplitting in offenen Streit gerät.
  • Welche konkreten Reformen SPD, CDU und Grüne beim Ehegattensplitting fordern und ablehnen.

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