Wirtschaft

Rettet Polen die deutsche Industrie?

Deutschlands Exportmodell steht unter Druck, da China und die USA als Absatzmärkte schwächeln. Polen und Mittelosteuropa fangen einen großen Teil dieses Rückgangs auf und werden damit für die deutsche Industrie immer wichtiger.
16.06.2026 10:37
Aktualisiert: 16.06.2026 10:37
Lesezeit: 6 min
Rettet Polen die deutsche Industrie?
Katherina Reiche (CDU, r), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, und Andrzej Domanski, polnischer Minister für Finanzen und Wirtschaft. (Foto: dpa) Foto: Katharina Kausche

Im Folgenden:

  • Wie Mittelosteuropa den Exporteinbruch in den USA und China für die deutsche Industrie auffängt.
  • Weshalb sich die Region von der billigen Werkbank zum lukrativen Absatzmarkt für Endprodukte wandelt.
  • Welche politischen Konsequenzen die wachsende wirtschaftliche Abhängigkeit Deutschlands von seinen östlichen Nachbarn hat.

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avtor1
Ignacy Morawski

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Der Initiator des Projekts und Leiter des SpotData-Teams war viele Jahre im Bankensektor tätig (WestLB, Polski Bank Przedsiębiorczości), zuletzt als Chefökonom. Zwischen 2012 und 2016 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen in verschiedenen Rankings, darunter zwei Podiumsplätze beim Wettbewerb für den besten Makroökonomen, der von „Rzeczpospolita“ und der Polnischen Nationalbank veranstaltet wurde. 2017 wurde er in die „New Europe 100“-Liste aufgenommen, eine Liste der innovativsten Persönlichkeiten Mitteleuropas, die von der Financial Times veröffentlicht wurde. 2019 wurde er von ThinkTank als einer der zehn von der polnischen Wirtschaft am meisten beachteten Ökonomen ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde das von ihm gegründete SpotData-Projekt für einen GrandPress Digital Award nominiert. Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand und der Politikwissenschaft an der Universität Warschau.

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