Wirtschaft

Niedrigwasser am Rhein: Wenn der deutschen Wirtschaft das Wasser fehlt

Der Rheinpegel in Kaub ist der wichtigste Pegel für die Schifffahrt zwischen Rotterdam und Basel. Dort fiel der Wasserstand im August 2026 auf fünf Zentimeter, den niedrigsten Wert seit Messbeginn 1880. 78 Prozent der Unternehmen entlang des Rheins melden höhere Kosten, jedes dritte hat die Produktion gedrosselt. Sieben Jahre nach dem Aktionsplan „Niedrigwasser Rhein“ chartert die Industrie Schiffe mit weniger Tiefgang, während der Bund die Förderung für genau diese Schiffe ab 2027 kürzen will.
19.09.2026 12:20
Aktualisiert: 01.01.2030 11:24
Lesezeit: 8 min
Niedrigwasser am Rhein: Wenn der deutschen Wirtschaft das Wasser fehlt
Rekordniedrigwasser bremst Industrie und Logistik. Welche Lehren Unternehmen aus den Hitzesommern der Vergangenheit gezogen haben (Bild: ChatGPT).

Im Folgenden:

  • Was das Rekordniedrigwasser die deutsche Wirtschaft in einem einzigen Quartal kostet
  • Warum eine tiefere Fahrrinne den Pegel nicht rettet und was Hydrologen stattdessen fordern
  • Warum BASF den Dürresommer verkraftet und ein Stahlwerk weiter südlich nicht

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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