Technologie

„Die Super-Firewall wird nicht reichen“: Ex-BND-Chef Gerhard Schindler über die Zukunft des Wirtschaftsschutzes

Künstliche Intelligenz, Cyberangriffe und klassische Spionage verschmelzen zunehmend miteinander. Gerhard Schindler, von 2012 bis 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes und Autor des Buches Die geheime Welt der Nachrichtendienste, erklärt, warum gerade der deutsche Mittelstand ins Visier ausländischer Nachrichtendienste geraten kann, welche Rolle der BND beim Schutz der Wirtschaft spielt – und warum Deutschland bei Schlüsseltechnologien eigene Fähigkeiten entwickeln muss.
12.10.2026 10:45
Lesezeit: 7 min
„Die Super-Firewall wird nicht reichen“: Ex-BND-Chef Gerhard Schindler über die Zukunft des Wirtschaftsschutzes
Wirtschaftsspionage: Ehemaliger BND Chef Gerhard Schindler erklärt, wie sich der deutsche Mittelstand vor Cyberangriffen und KI Bedrohungen schützt (Foto: dpa).

Im Folgenden:

  • Was sich bei der Wirtschaftsspionage durch KI und Digitalisierung verändert,
  • Wie aus scheinbar harmlosen Informationen ein gefährliches Gesamtbild entstehen kann,
  • Was Deutschland bei Nachrichtendiensten, Technologie und Wirtschaftsschutz künftig tun muss.

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Moritz Enders

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Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.

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