Zinsentscheidung sorgt für Erleichterung an den US-Börsen
Die Wall Street hat nach der Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, die Leitzinsen auf ihrer vorletzten geldpolitischen Sitzung des Jahres unverändert zu lassen, im Plus geschlossen.
Rohöl und Gold im Spannungsfeld geopolitischer Krisen
Unterdessen lag der Preis für Rohöl der Sorte Brent bei rund 115 US-Dollar pro Barrel. Die Goldpreise gaben am Mittwoch hingegen nach, da die Inflationssorgen angesichts der hohen Ölpreise anhielten und die Anleger auf den Zinsentscheid der Fed warteten.
Nach einem Angriff auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien, dem weltweit größten Rohölexporteur, stiegen die Ölpreise um mehr als ein Prozent. Dies schürte erneut die Sorge vor möglichen Lieferengpässen vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten.
„Der Anstieg der Ölpreise und das Risiko, dass dies die Fed zu einer restriktiveren Haltung veranlasst als von den Marktteilnehmern erwartet, scheint den Goldpreis zu belasten“, sagte Hamad Hussain, Klima- und Rohstoffökonom bei Capital Economics.
Tech-Schwergewichte stützen die US-Indizes
Der Dow Jones Industrial Average schloss 0,19 Prozent höher bei 52.475,10 Punkten. Alphabet stützte den Index trotz enttäuschender Geschäftszahlen und legte bis zum Handelsschluss um 1,34 Prozent zu.
Das Unternehmen wies für das abgelaufene Quartal Umsatz- und Gewinnzahlen aus, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Dies deutet darauf hin, dass der Konzern derzeit nicht genügend Erträge erwirtschaftet, um seine enormen Investitionen in künstliche Intelligenz zu rechtfertigen.
Unterdessen legte der S&P 500 um 0,28 Prozent auf 7.743,98 Punkte zu, und der technologielastige Nasdaq beendete den Handel 0,27 Prozent höher bei 26.549,85 Punkten.

