Hoffnungssignale und politische Ungewissheit
Halbleiterunternehmen verzeichneten am Dienstag einen positiven Handelstag; die meisten Konzerne beendeten damit eine mehrtägige Verlustserie.
Sinkende Rohölpreise nahmen etwas Druck von den Aktienmärkten, da sich Anzeichen für diplomatische Fortschritte zwischen den USA und dem Iran verdichteten.
Die Anleger blieben jedoch vorsichtig, während die Amerikaner bei den Zwischenwahlen ihre Stimme abgaben. Die Ergebnisse dürften die Erwartungen an die künftige Gesetzgebung des Landes maßgeblich prägen.
Uneinheitliche Entwicklung der US-Indizes
Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,38 Prozent und schloss bei 51.786,72 Punkten, während der technologielastige Nasdaq Composite den Handel mit einem Plus von 0,83 Prozent bei 25.372,01 Zählern beendete.
Unterdessen legte der S&P 500 um 0,36 Prozent zu und erreichte mit 7.568,92 Punkten ein Rekordhoch.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um fünf Basispunkte auf 4,96 Prozent, während die Rendite 30-jähriger Papiere um vier Basispunkte auf 5,33 Prozent kletterte.
Licht und Schatten bei den Einzelwerten
AMD legte vor der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen nach Börsenschluss um 3,6 Prozent zu. Auch CoreWeave (+7,1 Prozent) und Oracle (+5,85 Prozent) gehörten zu den Hauptgewinnern der Erholung bei den KI-Aktien.
Apple litt unter den Auswirkungen enttäuschender Geschäftszahlen: Rückläufige Gewinnspannen überschatteten eine optimistische Umsatzprognose. Die Aktie beendete den Handel mit einem Minus von 1,95 Prozent.
Palantir gab unterdessen 1,65 Prozent nach, nachdem der Quartalsausblick auf eine mögliche Verlangsamung des Umsatzwachstums hindeutete.
Shopify sackte um mehr als 7,3 Prozent ab, da der Quartalsumsatz erstmals seit vier Jahren die Erwartungen der Analysten verfehlte.

