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Norwegen

EU und Russland: Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen

Die Regierungen in der EU und in Russland mögen zerstritten sein. In einem Punkt verfolgen sie die exakt selbe Strategie: Sie greifen ihren Steuerzahlern in die Tasche, damit diese den Schaden bezahlen, den der neue Handelskrieg in der Wirtschaft auslöst. In Europa bekommen die Bauern mindestens 400 Millionen Euro. In Russland wollen zwei Großbanken 4 Milliarden Dollar. Über entsprechende Diäten-Kürzungen für die kriegswilligen Regierungen wurde weder hier noch dort bisher diskutiert.

Finanz-Eliten wollen ihre Vermögen in Sicherheit bringen

Die großen Vermögensverwalter verschärfen die Gangart: Pimco und BlackRock haben mehrere Banken auf 250 Milliarden Dollar verklagt, weil die Banken in der US-Häuserkrise manipuliert haben. Die Finanz-Eliten bereiten sich offenbar auf einen Verteilungskampf in der Schuldenkrise vor. Bei einem Treffen in London berieten hochrangige Investoren mit dem IWF und den Zentralbanken über Möglichkeiten, wie sie ihr Vermögen schützen können.

Finanz-Eliten fürchten die Folgen der Kluft zwischen Arm und Reich

In London haben 250 Super-Reiche über die Frage beraten, welche Folgen die ungleiche Verteilung des Reichtums der Welt für sie haben könnten. Beobachter stellen fest, dass die Finanz-Eliten in Erwartung von sozialen Unruhen verbal linke Positionen übernehmen. Sie haben Angst, dass sie als Teil des Problems identifiziert werden könnten. IWF und Vertreter der Zentralbanken unterstützen die Finanz-Eliten bei der Suche nach Auswegen.

Warum Griechenland im Euro bleiben muss: Es geht um eine Pipeline

Die Griechenland-Rettung ist kein politisches Projekt. Es geht um Erdgas. Die EU will sich aus der Abhängigkeit vom russischen Erdgas befreien und baut deshalb eine Pipeline, die von der Türkei über Griechenland nach Italien führt. Um das Projekt nicht durch einen Kollaps in Griechenland zu gefährden, wird Griechenland im Euro gehalten. Die bittere Wahrheit für die Griechen: Es geht um ihr Land, nicht um die Menschen.

Hoheitsrechte ignoriert: Apple schickt Drohnen über europäische Städte

Apple fotografiert mit Drohnen europäische Städte, um einen Konkurrenz-Dienst zu Google Street View aufzubauen. Norwegen ist verärgert und hat Luftbild-Aufnahmen von Oslo gestoppt. Detaillierte Fotos von Regierungs- und Geheimdienst-Einrichtungen seien eine Gefahr für die Sicherheit. Die US-Regierung intervenierte umgehend: Die Apple-Aktion erfolge im nationalen Interesse.