Politik

Mehrheit der Briten für Austritt aus der EU

Lesezeit: 1 min
22.10.2012 16:29
Auch in Großbritannien schwindet die Zustimmung zur EU. Mehr als die Hälfte der Briten will die Trennung von Brüssel. Nur knapp ein Drittel sprach sich für einen Verbleib des Landes in der EU aus.
Mehrheit der Briten für Austritt aus der EU

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Begeisterung für die EU hat europaweit nachgelassen. Gerade Großbritannien hat sich in der Vergangenheit immer wieder skeptisch über die EU geäußert (Cameron wirft ihr sogar Verschwendung vor – hier). Diese Stimmung spiegelt sich auch in der britischen Bevölkerung wider. Eine Umfrage von Survation in Großbritannien zeigt, dass auch dort die Abneigung gegen die EU stark gewachsen ist. Während sich nur 34 Prozent der Wähler für einen Verbleib in der EU aussprachen, waren 51 Prozent dagegen. Noch vor einem Jahr waren nur 41 Prozent gegen einen EU-Verbleib Großbritanniens gewesen. Der Anteil der EU-Gegner ist auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren.

Am Dienstag soll das EU-Parlament über ein millionenschweres Programm abstimmen, mit dem im großen Stil für Europa geworben werden soll. Grund für die Pläne ist die in ganz Europa wachsende Ablehnung gegenüber der EU. Dazu sagte Tim Aker von „Get Britain Out“, einem Aktionsbündnis gegen Brüssel: „Die EU sollte nicht unser Geld verwenden, um damit für sogenannte Vorteile einer EU-Mitgliedschaft zu werben.“ Vielmehr sollte sie sich „zurückhalten und das Volk entscheiden lassen“.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Ende der Online-Konferenz der Fed: Zusammenfassung der wichtigsten Beschlüsse

Die Online-Konferenz der Fed, die von den DWN verfolgt wurde, endete um 21:30 Uhr. Die wichtigsten Beschlüsse, die Fed-Chef Powell...

DWN
Finanzen
Finanzen Live-Ticker: Die Renditen der US-Staatsanleihen steigen nach Fed-Entscheidung

Die Fed rechnet nun für dieses Jahr mit einer Inflationsrate von 3,4%, die über ihrer vorherigen Schätzung von 2,4% liegt.

DWN
Deutschland
Deutschland Top-Ökonom: Bundesregierung unterschätzt Insolvenzrisiken durch Corona-Krise

Der Ökonom Marcel Fratzscher sagt, dass die Finanzhilfen für Unternehmen nicht ewig aufrechterhalten werden. Die Frage sei nicht ob,...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktuelle Stellungnahme der Fed ist nahezu dieselbe wie die Stellungnahme vom April 2021

Die Stellungnahme der Fed vom 16. Juni 2021 ist nahezu haargenau dieselbe Stellungnahme, die am 28. April 2021 veröffentlicht wurde.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie sinnvoll ist es, in Platin oder Palladium zu investieren?

Platin und Palladium sind bei Anlegern weitaus weniger beliebt als Gold uns Silber. Die Investition ist riskanter und schwieriger.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energiewende sei Dank: Renaissance der Atomkraft und Uran

Die globale Energiewende wird eine Renaissance der Kernkraft auslösen und damit den Bedarf für den wichtigsten Brennstoff Uran deutlich...

DWN
Finanzen
Finanzen China stellt Weichen für höhere Finanz-Investitionen im Ausland

Die chinesischen Behörden ermutigen heimische Investoren, zünftig mehr in ausländische Finanzanlagen und Wertpapiere zu investieren.

DWN
Finanzen
Finanzen Neues Zeitalter: Startschuss für den epochalen „Great Reset“ des Finanzsystems

Das internationale Finanzsystem, das durch billiges Geld der Zentralbanken überflutet wurde, steht vor dem Kollaps, weil es marode ist....