Politik

USA: Größter Rückgang der Industrie-Aufträge seit drei Jahren

Lesezeit: 1 min
02.05.2012 23:59
Die schlechten Konjunkturdaten aus den USA halten an: Die Auftragseingänge in der Industrie gingen unerwartet stark zurück. Besonders die Nachfrage bei den Transportmitteln ist eingebrochen.
USA: Größter Rückgang der Industrie-Aufträge seit drei Jahren

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Krise in Europa drückt die Wachstumsaussichten für die USA stark. Die Privatwirtschaft stellte im April deutlich weniger neue Arbeitnehmer ein und der Chicago-Einkaufsmanager-Index, der gemeinhin als wichtigster Wirtschaftsindikator gilt, sank ebenfalls (hier). Wie das amerikanische Handelsministerium am Mittwoch mitteilte, sind auch die neuen Aufträge der US-Industrie im März stark abgefallen. Nach einem Anstieg um 1,1 Prozent im Februar fielen sie nun um 1,5 Prozent – der größte Rückgang seit drei Jahren.

Besonders stark waren die Transportmittel betroffen. Hier fielen die Aufträge um 12,6 Prozent, was vor allem auf die schwache Nachfrage in der zivilen Luftfahrt zurückzuführen ist. Die Aufträge für langlebige Güter ohne Transport gingen um 0,8 Prozent zurück und die Bestellungen für Investitionsgüter um 0,1 Prozent. Letztere werden als das Maß für das Vertrauen in die Wirtschaft und Ausgabenpläne der Unternehmen angesehen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Investition in Rüstungs-ETFs: Ist das moralisch vertretbar?
25.02.2024

Angesichts anhaltender geopolitischer Konflikte profitieren derzeit viele Rüstungskonzerne von deutlichen Kurssteigerungen. Wir sagen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Der „Digital Services Act” - Regulierung mit Hintertür
25.02.2024

Das Digital Services Act-Paket der EU, welches die digitalen Dienste und Märkte künftig regeln möchte, ist brandaktuell. Es soll einen...

DWN
Politik
Politik Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen
25.02.2024

Ein New Yorker Gericht hat Donald Trump wegen Betrugs zu einer Strafzahlung von 454 Millionen Dollar aufgefordert.

DWN
Finanzen
Finanzen Falschgeld: Bundesbank meldet kräftigen Anstieg - darauf müssen Sie achten!
25.02.2024

Die Deutsche Bundesbank meldet einen Anstieg gefälschter Banknoten und Münzen. Einzelne Bundesländer sind besonders stark betroffen. Wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Ohne jede Aussicht auf baldigen Frieden
25.02.2024

Der Ukraine-Krieg geht jetzt schon ins dritte Jahr. Aus dem Westen reist wieder politische Prominenz zur Unterstützung in die Ukraine....

DWN
Politik
Politik Verfassungsgericht absichern? - Buschmann will Entwurf vorlegen
25.02.2024

Muss die Arbeitsgrundlage des Bundesverfassungsgerichts im Grundgesetz gegen Demokratiefeinde abgesichert werden? Die Union schlägt die...

DWN
Politik
Politik „Das Bündnis Sahra Wagenknecht gefährdet die Linkspartei in ihrer Existenz“
24.02.2024

Eine neue Figur ist auf das politische Schachbrett gekommen: das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Wie diese neue Partei die politischen...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Vermögensregister und Bargeldbeschränkungen: Risiko für Anleger
23.02.2024

Das EU-Vermögensregister gehört derzeit zu den größten Risiken für Anleger. Daher ist es wichtig, sich jetzt zu überlegen, wie man...