Unternehmen

Schlechte Karten für Obama: US-Wirtschaft flaut weiter ab

Lesezeit: 1 min
27.09.2012 16:04
Im zweiten Quartal ist die amerikanische Wirtschaft deutlich weniger gewachsen als in den ersten drei Monaten des Jahres. Auch die Verbraucherausgaben sind zurückgegangen. Die schwere Dürre in Kombination mit der wachsenden Unsicherheit der Konsumenten über die wirtschaftlich, angestrengte Lage weltweit führten zu der Flaute.
Schlechte Karten für Obama: US-Wirtschaft flaut weiter ab

Mehr zum Thema:  
USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  

Aktuell: Van Rompuy unter Beschuss: Baukosten für neue EU-Behörde außer Kontrolle

Nach einem Wachstum im ersten Quartal von 2 Prozent, waren Analysten davon ausgegangen, dass sich die amerikanische Wirtschaft im zweiten Quartal auf ein Wachstum von 1,7 Prozent verlangsamt. Allerdings ist das amerikanische BIP von April bis Juni lediglich mit einer Jahresrate von 1,3 Prozent gewachsen, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Eine der Gründe für das geringere Wachstum der US-Wirtschaft war die harte Dürre, die zu einem regelrechten Einbruch der Investitionen in der Landwirtschaft geführt hat. Aber auch der Konsum der Haushalte, der 70 Prozent der amerikanischen Wirtschaft ausmacht, ist im zweiten Quartal nur mehr jährlich um 1,5 Prozent – die niedrigste Rate innerhalb der vergangenen 12 Monate.

Für Barack Obamas Wahlkampf sind diese Daten alles andere als glücklich. Er braucht Wachstum, seine Chance, wieder gewählt zu werden, zu erhöhen. Doch auch nach den Wahlen wird es die US-Wirtschaft schwer haben, sich zu behaupten. Nach den Präsidentschaftswahlen könnte es wieder zu einem Stillstand kommen – wie bereits beim Streit über die Ausweitung des Budgetrahmens (mehr hier).

Weitere Themen

Spanien: Weitere Region in Finanznot, Kastilien-La Mancha braucht Million

Interessenkonflikt bei Reformen: Griechische Parteien selbst hoch verschuldet

Griechenland: Koalition will vier Jahre mehr Zeit für Unsetzung der Reformen

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  
USA >

DWN
Politik
Politik Am Tag der deutschen Einheit: Polen fordert Reparationen von Deutschland

Polen hat seine Drohung gegen Deutschland wahr gemacht. Das Land fordert jetzt offiziell Reparationszahlungen aufgrund des Zweites...

DWN
Deutschland
Deutschland Regierungsberater warnen: Das Sozialsystem ist gefährdet

Die Finanzierbarkeit der deutschen Sozialkassen stehen auf dem Spiel, warnen Regierungsberater. Für die nächsten Generationen könnte das...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft TurkStream-Pipeline: Lizenzentzug durch neue Sanktionen

Die kürzlich beschlossenen schärferen Sanktionen gegen Russland haben Folgen für die TurkStream-Pipeline. Der Gaspipeline wurde die...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum der Dollar unter Druck immer stärker wird

Trotz zügelloser Inflation und gebremstem Wachstum wird der US-Dollar immer stärker. Das verblüfft sogar viele Experten.

DWN
Finanzen
Finanzen Credit Suisse: Kreditausfallversicherungen steigen sprunghaft an

Der neue Chef von Credit Suisse versucht, die Märkte zu beruhigen, nachdem die Kosten ihrer Kreditausfallversicherungen auf den höchsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Navigation durch eine Welt im Schock

Machen wir uns nichts vor: Wir leben nicht länger in einer stabilen, regelgestützten Weltordnung. Die Tage der Unipolarität und des...

DWN
Finanzen
Finanzen Zollfreilager für Edelmetalle: Lohnt sich das für Privatanleger?

Mit der Lagerung im Zollfreilager sparen Privatanleger die Mehrwertsteuern auf die Weißmetalle Silber, Platin und Palladium. Ein guter...

DWN
Technologie
Technologie Boeing: Der Traum vom unbemannten E-Flugtaxi

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat ein Konzept ausgearbeitet, wonach es in Zukunft unbemannte E-Flugtaxis geben soll. Doch davor müssen...