Politik

Griechenland: Oberster Drogen-Fahnder soll Drogen-Händler gewesen sein

Lesezeit: 1 min
01.01.2013 03:33
Die griechische Polizei vermeldet einen Erfolg im ihrem Kampf gegen den Drogenhandel. Dabei ging den Fahndern auch einer ins Netz, der sie eigentlich auf ihrer Seite wähnten. Der Fall zeigt, wie herabgekommen die Moral in der Exekutive in Griechenland ist.
Griechenland: Oberster Drogen-Fahnder soll Drogen-Händler gewesen sein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Sonntag wurden in Griechenland 29 Menschen wegen des Verdachts auf Verstrickung in Drogengeschäfte festgenommen, darunter der Chef einer lokalen Antidrogeneinheit und zwei weitere Polizeibeamte, berichtet Kathimerini. Polizei und Geheimdienst hätten seit 11 Monaten hunderte Handygespräche der Verdächtigen abgehört. Diese sollen Verbindungen zu einem albanischen Drogenring haben, der in Thessaloniki, Volos und Agrinio operiert habe.

Bei den Razzien wurden Bargeld und geringe Mengen an Haschisch und Heroin beschlagnahmt. Es werde derzeit geprüft, ob neben den drei festgenommenen Polizeibeamten noch weitere Polizeibeamte in die Drogengeschäfte verwickelt sind. Die Polizisten sollen als Drogenkuriere fungiert haben und Geschäftspartnern des albanischen Drogenrings Drogen als Geschenke versprochen haben. Außerdem sollen sie den Drogenring mit internen Informationen versorgt und Angeklagten in Drogenfällen wiederholt entlastende Aussagen angeboten haben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen „Größter Crash der Geschichte“: Experten empfehlen Anlegern schnell zu handeln, um Vermögenswerte zu schützen

Finanzexperten empfehlen Klein- und Großanlegern, dass sie ihre Anlagestrategien überdenken, bevor es zu spät ist. Denn auf die Welt...

DWN
Technologie
Technologie Ab dem 1. November funktioniert WhatsApp nicht mehr auf insgesamt 45 Smartphones

Ab dem 1. November 2021 wird WhatsApp auf 45 Smartphones und iPhones nicht mehr funktionieren. Hier können Sie die vollständige Liste der...

DWN
Politik
Politik Gas-Streit zwischen Russland und Moldawien eskaliert

Der russische Energiekonzern Gazprom droht der Ex-Sowjetrepublik Moldau wegen nicht bezahlter Rechnungen mit einem Zudrehen des Gashahns.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie globale Finanzkrisen entstehen – und wie man den drohenden Crash erkennt

Finanzkrisen treten immer wieder auf. Die Börsenkurse stürzen dann innerhalb kürzester Zeit ins Bodenlose. Doch was sind die Auslöser...

DWN
Panorama
Panorama Neue Studie: Wikinger ließen sich im Jahr 1021 in Nordamerika nieder

Einer neuen Studie zufolge ließen sich die Wikinger 1021 n. Chr. in Nordamerika nieder. Es ist seit langem bekannt, dass die Europäer vor...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto-Brandgefahr: Was ist ein Thermal Runaway?

Die Brandgefahr bei E-Autos beschäftigt Fachleute und Automobil-Clubs. Was in diesem Zusammenhang ein „Thermal Runaway“ ist und wie...

DWN
Politik
Politik Corona-Knaller in Österreich: Lockdown nur für Ungeimpfte beschlossen – wenn Intensivbetten ausgelastet sind

Die österreichische Regierung hat beschlossen, dass nur Ungeimpfte in den Lockdown müssen, wenn die Intensivbetten in den Krankenhäusern...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rente mit 70 - sonst kollabiert unser System!

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine umfassende Analyse unseres Wirtschafts- und Sozialsystems nach Corona.