Griechenland: Schwere Ausschreitungen bei Demo gegen Syriza

In Athen ist es am Donnerstagabend zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Proteste richteten sich gegen die Syriza-Regierung. Der neue Premier Tsipras hat in einem Kompromiss zugestimmt, dass die Wirtschaftspolitik des Landes weiter von der Troika aus EU, EZB und IWF kontrolliert wird.

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In Athen ist es am Donnerstagabend am Rande der ersten Demonstration gegen die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dutzende Vermummte lieferten sich im Zentrum der griechischen Hauptstadt Auseinandersetzungen mit Bereitschaftspolizisten, schlugen Schaufester ein, warfen Benzinbomben und setzten Autos in Brand. Zuvor hatten rund 450 linksextreme Demonstranten gegen die Regierung von Tsipras protestiert.

Nach wochenlangem Streit hatten sich das klamme Griechenland und die Euro-Partner zuletzt auf eine Verlängerung des Kreditprogramms verständigt. Dieser Schritt war auch in den Reihen der Linkspartei Syriza kritisiert worden. Tsipras war mit dem Wahlversprechen angetreten, das Programm aufzukündigen, mit dem die Troika weiter bestimmt, welche Maßnahmen die griechischen Regierung ergreifen kann (Video am Anfang des Artikels). Doch die Regierung musste nachgeben, die Wirtschaftspolitik wird weiter von der Troika kontrolliert.

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